Jets für Indien

Airbus und die staatliche indische Fluglinie Indian haben den im September verabredeten Milliardenvertrag über den Kauf von 43 Flugzeugen der A320-Familie unterzeichnet. Der Auftragswert liegt nach früheren indischen Medienberichten bei 2,2 Milliarden Dollar (1,84 Milliarden Euro). Indien werde künftig auch einen Anteil in der Forschung und Entwicklung sowie in der Fertigung verlangen, sagte Thomas Enders, Co-Chef der Airbus-Muttergesellschaft EADS, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die regionale Aufteilung der Wertschöpfung werde sich ändern: "Wir haben derzeit rund 70 Prozent in Europa, 25 Prozent in Amerika, fünf Prozent in der asiatisch-pazifischen Region. In zehn Jahren sollten es etwa 50 Prozent in Europa, und jeweils 25 Prozent in Amerika und Asien sein", sagte Enders.