Gleichberechtigung

Prominente Unterstützung für Kebekus' Frauenmusikfestival

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Carolin Kebekus kämpft für Gleichberechtigung und organisiert ein Musikfestival, bei dem nur Frauen auftreten.

Carolin Kebekus kämpft für Gleichberechtigung und organisiert ein Musikfestival, bei dem nur Frauen auftreten.

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Die Komikerin Carolin Kebekus setzt sich für die Sichtbarkeit von Frauen ein. Dazu stellt sie ein Festival in Köln auf die Beine. Auf der Bühne: nur weibliche Acts.

Köln. Carolin Kebekus organisiert am 6. Juni im Kölner Tanzbrunnen ein Musikfestival nur mit Frauen auf der Bühne. Mit dem "DCKS Festival" will sie die Sichtbarkeit von Frauen vergrößern.

"Bei den bekannten großen Traditionsfestivals sind Musikerinnen völlig unterrepräsentiert", sagte die Komikerin der Deutschen Presse-Agentur. Das rein weibliche Line-up des "DCKS Festival" - bestehend aus den No Angels, Lea, Mine, Annie Chops, Luna und einer Newcomerin - soll das jetzt verändern.

Bei ihrer Initiative bekommt Kebekus prominente Unterstützung: Auf einer zweiten Bühne des Festivals werden sich Persönlichkeiten wie die Comedians Hazel Brugger und Maren Kroymann, die Songschreiberin Judith Holofernes, die Sängerin Leslie Clio und die Autorin Auma Obama über ihre Erfahrungen rund um Gender Equality austauschen.

Eröffnet wird das "DCKS Festival" an Pfingstmontag um 14.00 Uhr durch Carolin Kebekus mit einem musikalischen Opening. Als Moderatorinnen sollen Jeannine Michaelsen und Aminata Belli durch den Tag führen.

Der WDR begleitet Carolin Kebekus in einer einstündigen Dokumentation bei der Organisation des Festivals. Dabei richte sich der Blick auf die Musikerinnen, aber auch auf die Hintergründe einer Musikbranche, "in der Gleichberechtigung oft noch immer ein Fremdwort" sei, teilte der Sender mit. Die Dokumentation "Carolin Kebekus und das DCKS Festival" sowie Konzert-Highlights werden im Juni unter anderem im WDR Fernsehen, bei One und im Ersten zu sehen sein.

© dpa-infocom, dpa:220519-99-349523/2

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