Umweltschutz

Klimawandel: Prinz Charles fordert Taten statt Worte

Prinz Charles zur Klimakrise - die Zeit drängt.

Prinz Charles zur Klimakrise - die Zeit drängt.

Foto: dpa

Seit Jahrzehnten engagiert sich Prinz Charles für den Umweltschutz. In einer Videobotschaft fand der britische Thronfolger jetzt deutliche Worte.

London/New York. Prinz Charles hat im Kampf gegen den Klimawandel zu schnellem Handeln aufgerufen.

"Milliarden Menschen in aller Welt warten auf Taten, die das Gleichgewicht des Planeten wieder herstellen, das wir so durcheinander gebracht haben", sagte der britische Thronfolger in einer Videobotschaft zur Eröffnung einer Klimawoche in New York am Montag. Insbesondere jüngere Menschen, sehnten sich verzweifelt nach "Taten - nicht nach noch mehr Worten".

Die Corona-Pandemie sei ein Weckruf, den man nicht ignorieren dürfe. Außerdem solle man dieses Zeitfenster nutzen, um die Wirtschaft in eine nachhaltigere Richtung zu steuern, so der 71-Jährige. Der Klimawandel werde sich zu einer Katastrophe entwickeln, neben der die Corona-Krise "zwergenhaft" wirken könnte.

Charles setzt sich seit Jahren für den Kampf gegen den Klimawandel ein. Anfang des Jahres traf er beim Weltwirtschaftsforum in Davos auch mit Klimaaktivistin Greta Thunberg zusammen.

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