Zehn Millionen Dollar

J. J. Abrams unterstützt Anti-Rassismus-Kampagnen

Viele US-Stars unterstützen die Demonstrationen in den USA gegen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit. Regisseur J. J. Abrams möchte nun 10 Millionen Dollar für mehr Gleichberechtigung spenden.

Berlin. "Star Wars"-Regisseur J. J. Abrams möchte zehn Millionen Dollar für den Kampf gegen Rassismus spenden. Das Geld solle Organisationen zugute kommen, die sich gegen Rassismus und für soziale Gerechtigkeit einsetzen, schrieb Abrams' Produktionsfirma "Bad Robot" bei Instagram.

Das Unternehmen und die Stiftung des 53-Jährigen hätten sich auf die Summe geeinigt, die in den kommenden fünf Jahren ausgezahlt werden soll. Die ersten 200 000 Dollar sollten unter anderem an die Initiative "Black Lives Matter Los Angeles" fließen. In dem Post bedankte sich die Produktionsfirma bei Wissenschaftlern und Aktivisten, die an vorderster Front in unserem "systematisch unfairen Land" kämpfen.

Seit Tagen kommt es in vielen US-Metropolen zu Demonstrationen gegen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit. Auslöser ist der Tod George Floyds in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota am Montag vergangener Woche. Einer von vier beteiligten Beamten hatte dem 46-jährigen Schwarzen fast neun Minuten lang sein Knie in den Nacken gedrückt. Um die Demonstranten zu unterstützen, hatten mehrere US-Stars Geld gespendet, darunter Rapper Drake (33, "Best I Ever Had"), Musiker "The Weeknd" (30, "Blinding Lights"), Sänger John Legend (41, "All Of Me") und seine Ehefrau, das Model Chrissy Teigen (34).