Showmaster

So trauern Prominente und Kollegen um Dieter Thomas Heck

Show-Kollegen und andere Prominente trauern um Dieter Thomas Heck. Neben Traurigkeit gibt es viel Dankbarkeit für den Verstorbenen.

Berlin.  „Ein Stück Kindheit ist gestorben“: Die Nachricht vom Tod des Kultmoderators Dieter Thomas Heck löste am Freitagabend in den sozialen Netzwerken viele emotionale Reaktionen aus.

Die Fans trauerten um den beliebten Showmaster und teilten ihre Erinnerungen, die sie mit Heck und seinen TV-Shows verbinden.

Veronika Ferres: „Gute Reise, Dieter...“

„Dieter Thomas Heck war eine der großen Autoritätsfiguren meiner Kindheit. War lange überzeugt, dass er die Hitparade selbst ganz alleine bestimmt und alle Zuschauerpostkarten zerreißt“, twitterte die Journalistin Anja Rützel.

Schauspielerin Veronica Ferres erinnerte sich: „Als Kind hab ich mit meinen Eltern „Melodien für Millionen“ geschaut, mit meinen Brüdern die Hitparade. Später war ich zu Gast in seiner Show. Wir werden ihn nie mehr hören – in unseren Herzen bleibt er! Gute Reise, Dieter....“

Schlagersänger Patrick Lindner schrieb via Facebook: „Du warst für mich eine Fernsehikone als Kind, später ein Freund, auf den man immer aufgeschaut hat. Deine unvergleichliche Art uns alle zu präsentieren und in Deinen großartigen Unterhaltungsshows anzusagen bleibt legendär. “

Sat.1-Fernseh-Richter Alexander Hold schrieb: „Deine Sendungen haben meine Jugend begleitet, meine Dein Alter. Nun sind die Scheinwerfer über Dir ausgegangen.“

Auch der Chefredakteur des „Zeit-Magazin“, Christoph Amend, erinnerte sich auf Twitter an seine Jugend mit Dieter Thomas Heck zurück: „Sein „Hier-ist-Berlin“ am Anfang jeder Hitparade ist ein Satz aus meiner Kindheit, den ich erst viel später, als die Mauer fiel, verstanden habe“, twitterte er.

Der HSV wünschte auf Twitter der Familie des Moderators viel Kraft: „Ein großer Showmaster und HSVer ist von uns gegangen. Wir trauern um Dieter Thomas Heck und wünschen seiner Familie viel Kraft in dieser schweren Stunde.“

Nicole Diekmann, Korrespondentin im ZDF-Hauptstadtstudio, wurde emotional bei der Nachricht von Hecks Tod: „In Schlafanzug und Puschen auf dem braunen Samtsofa, ein Butterbrot mit Kinderwurst kauend, und zusammen mit Mama und Papa „Hitparade“ gucken: Ein Stück Kindheit ist gestorben.“

Komiker Oliver Kalkofe schrieb am Freitagabend: „Sehr sehr traurig. Wieder eine Legende weniger... Verbeugung und Goodbye!“

Auch der Ministerpräsident des Saarlandes, Tobias Hans, verabschiedete sich von der ZDF-Größe: „Ein großer Entertainer mit saarländischen Stationen seines Schaffens geht für immer von der Bühne. Werden ihn vermissen.“ (jha/W.B.)