Berlin. Wedels Partnerin Uschi Wolters nennt die Vorwürfe gegen den Regisseur „absurd“. Wedel sei manchmal aufbrausend, aber nicht gewalttätig.

Dieter Wedels Partnerin Uschi Wolters hat den Regisseur gegen Vorwürfe der sexuellen Belästigung verteidigt. Die Anschuldigungen seien „absurd“, sagte Wolters in einem Interview des Magazins „Bunte“ vom Donnerstag.

„Ich weiß, dass mein Mann keiner ist, der Frauen missbraucht oder ihnen Gewalt antut.“ Die aktuelle Situation empfinde sie als „beklemmend“, sagte Wolters weiter: „Die Ankläger bekommen recht, alle fallen über den Beschuldigten her.“

Drei Schauspielerinnen erhoben Vorwürfe

Wedel könne „sehr aufbrausend“ werden, sagte Wolters laut „Bunte“ weiter. Sie habe ihn jedoch nie gewalttätig erlebt. „Natürlich haben auch wir unsere privaten Auseinandersetzungen, aber ich weiß, wie ich seinen Ärger abfangen kann“, sagte sie. Wedel hatte Wolters bereits im Alter von 27 Jahren kennengelernt.

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    Drei Schauspielerinnen hatten Anfang Januar im „Zeit“-Magazin schwere Vorwürfe gegen den 75-Jährigen erhoben, bis hin zum erzwungenen Sex. Wedel hatte dem widersprochen. Sein Anwalt hatte mitgeteilt, der Regisseur habe vor Erscheinen des Berichts „eine umfassende eidesstattliche Erklärung zu den schweren Anschuldigungen abgegeben“.

    Wedel machte sich vor allem in den 90er Jahren mit Fernseh-Mehrteilern einen Namen. Derzeit ist er Intendant der Bad Hersfelder Festspiele. (dpa)