Familienstreit

Eklat zwischen Roberto Blanco und Tochter auf der Buchmesse

Patricia Blanco hat sich erneut öffentlichkeitswirksam mit ihrem Vater gestritten (Archivbild).

Patricia Blanco hat sich erneut öffentlichkeitswirksam mit ihrem Vater gestritten (Archivbild).

Foto: imago stock&people / imago/Lindenthaler

Auf der Buchmesse stellte Roberto Blanco ein Buch vor, in dem er von seinen Affären erzählt. Seiner Tochter Patricia gefiel das nicht.

Frankfurt.  Roberto Blanco (80) hat auf der Frankfurter Buchmesse am Samstag seine neue Biografie „Von der Seele“ vorgestellt. Dabei kam es zu einer wohl inszenierten Auseinandersetzung mit Tochter Patricia Blanco (46).

Die 46-Jährige hatte gegen 15.30 Uhr zusammen mit einem Kamerateam den Stand gestürmt, an dem ihr Vater gerade sein Buch vorstellte, wie die „Bild“ berichtet. Wütend habe sie ihren Vater angeschrien und beschimpft. Streitpunkt: die Fremdgeh-Bekenntnisse, die Roberto Blanco in seinem Buch offenbarte.

Roberto Blancos Fremdgeh-Beichte

Demnach habe er seine damalige Ehefrau Mireille (81), die Mutter von Patricia, unzählige Male betrogen. Er habe nicht Nein zu schönen Frauen sagen können, heißt es. Ein schlechtes Gewissen habe er deswegen aber nicht. „Mireille wusste von der Minute an, in der wir uns kennenlernten, dass ich kein Heiliger bin. Und auch nicht der Treueste“, schreibt er in seinem Buch.

Für Tochter Patricia war das offenbar zu viel. Lautstark schimpfte sie auf der Buchmesse: „Wie konntest du das meiner Mutter antun?“ Erst durch das Eingreifen von Sicherheitsleuten konnte die beiden Streitwütigen getrennt werden.

Das Verhältnis von Vater und Tochter ist bereits seit Jahren zerrüttet. Schon 2008 sagte Patricia in der „Bild“ über ihren Vater: „Ich bin mein ganzes Leben durch die Scheiße gegangen, und mein Vater war nie da.“ (jei)