Notfall

Mallorca: Deutscher Tourist stirbt nach Bad im Meer

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Sahara-Staub auf Mallorca

Sahara-Staub auf Mallorca

Sahara-Staub: Die Urlaubsinsel Mallorca erlebt momentan eine Hitzewelle von bis zu 40 Grad. Mit der Hitze kommt auch Saharastaub und bedeckt Teile der Insel mit Sand.

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Tragischer Vorfall an einem Strand auf der Urlaubsinsel Mallorca: Ein 19-jähriger Urlauber aus Deutschland starb nach dem Bad im Meer.

Berlin/Palma. Tragischer Vorfall an einem beliebten Stand auf der Urlaubsinsel Mallorca: Kurz nach einem Bad im Mittelmeer ist ein junger Tourist aus Deutschland gestorben. Der 19-Jährige ist am späten Sonnabend am Strand Playa de Muro nahe Port d’Alcúdia im Nordosten der Insel offenbar einem Herzstillstand erlegen.

Nach Berichten von Regionalmedien, unter anderem der deutschsprachigen „Mallorca Zeitung“, war der junge Mann am Abend mit seiner Schwester zum Baden am Strand. Beim Verlassen des Wassers habe er plötzlich über Unwohlsein geklagt. Dann fing er an, Blut zu husten und zu spucken. Wenig später sackte er zusammen.

Ärzte kämpfen eine Stunde lang um das Leben des 19-Jährigen

Herbeigeeiltes medizinisches Personal habe den Berichten zufolge etwa eine Stunde lang versucht, den 19-jährigen Deutschen noch am Strand wiederzubeleben. Ihr Einsatz blieb ohne Erfolg. Kurz vor 20 Uhr hätten die Ärzte nur noch den Tod des Urlaubers feststellen können. Die mallorquinische Zivilgarde bestätigte die Berichte über den tödlichen Vorfall.

Die Polizeieinheit (Guardia Civil) hat nach eigenen Angaben eine Untersuchung eingeleitet und will einen Gerichtsmediziner einschalten. Eine Autopsie soll die genaue Ursache klären, die zum Tod des Touristen führte. Weiterlesen: Neue Regeln in Spanien – Ganz Deutschland ist jetzt Risikogebiet

Der Schwester des Verstorbenen zufolge litt der 19-Jährige an einem angeborenen Herzfehler. Er sei deshalb auch schon einmal operiert worden. Zudem habe er diverse Medikamente eingenommen. Woher die Urlauber aus Deutschland stammten, wurde nicht bekannt gegeben.

Erst am Mittwoch war eine dreijährige Deutsche in der Inselhauptstadt Palma in einen drei Meter tiefen Versorgungsschacht gestürzt. Das Mädchen kam mit in ein Krankenhaus. Die Polizei untersucht, warum der Gullydeckel brechen konnte und ob es noch weitere Schacht-Abdeckungen in desolatem Zustand gibt. (aky/dpa)

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