Unglück

Schwerer Unfall: Reisebus kippt um - Ursache noch unklar

Bei einem schweren Busunfall auf der A13 zwischen Staakow und Freiwalde sind mehrere Menschen verletzt worden.

Bei einem schweren Busunfall auf der A13 zwischen Staakow und Freiwalde sind mehrere Menschen verletzt worden.

Foto: Christian Sappeck / BLP

Bei einem Unfall auf der Autobahn 13 zwischen Staakow und Freiwalde in Brandenburg ist ein Reisebus umgekippt. Es gibt viele Verletzte.

Staakow/Freiwalde. Nach dem schweren Reisebusunfall auf der Autobahn 13 südöstlich von Berlin mit 19 Verletzten ist die Unglücksursache nach wie vor unklar. Polizeisprecher Ralph Meier ging am Sonntag davon aus, dass Sachverständige frühestens an diesem Montag mit der Erstellung des Gutachtens beginnen. Die Fachleute prüfen, wie es zu dem Unfall bei Schönwald in Brandenburg kommen konnte. Nach ersten Untersuchungen ist Meier zufolge inzwischen klar, dass der Bus sich einmal überschlug, bevor er seitlich zum Liegen kam.

Der Bus war am Freitag von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Leitplanke im Bereich des Parkplatzes Krausnicker Berge Ost gefahren, hatte sich nach neuesten Angaben überschlagen und war dann auf der Seite liegen geblieben. Front- und Heckscheibe waren zersplittert und eingedrückt, Trümmerteile lagen auf der Fahrbahn.

Unter den 19 Verletzten - darunter 9 Schwerverletzte - waren auch internationale Fahrgäste. Die Insassen im Alter zwischen 21 und 64 Jahren kommen den Angaben zufolge aus Schweden, Serbien und Israel. Auch deutsch-türkische Fahrgäste waren dabei.

Polizei: Rettungshubschrauber im Dauereinsatz

Die leicht bis mittelschwer verletzten Personen wurden laut Polizeiangaben direkt an der Unfallstelle versorgt, außerdem waren Rettungshubschrauber "im Dauereinsatz", um die schwer Verletzten in umliegende Krankenhäuser zu transportieren. Der Feuerwehr zufolge waren am Vormittag sechs Hubschrauber und 67 Einsatzfahrzeuge vor Ort.

Die Autobahn 13 wurde in beide Richtungen gesperrt und Autofahrer abgeleitet. Die Polizei hatte am Vormittag eindringlich darum gebeten, eine Rettungsgasse für die Einsatzkräfte zu bilden. (dpa/fmg)