Küchengerät

Thermomix von Vorwerk jetzt auch ohne Beratung erhältlich

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Der Thermomix auf einem Blick

Der Thermomix auf einem Blick

Der Thermomix gilt als Erfolgsgeschichte. Was ihn so besonders macht, sehen Sie im Video.

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Für den Hersteller ist es ein fast schon revolutionärer Akt: Der Thermomix von Vorwerk soll künftig ohne Beratung erhältlich sein.

Wuppertal. Seit über 50 Jahren können Kundinnen und Kunden den Thermomix der Wuppertaler Firma Vorwerk kaufen. Das Küchengerät mit allen möglichen Funktionen soll das Leben in der Küche mit vielen Funktionen erleichtern und erfreut sich gerade in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit.

Auch während der Corona-Pandemie griffen viele Hobbyköchinnen und -köche zum 1359 Euro teuren Gerät - so viele wie noch nie, berichtet das "Handelsblatt". Damit bescherte es der Herstellerfirma Vorwerk einen Rekordumsatz von 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2020 – so viel wie noch nie und außerdem ein Zuwachs um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Thermomix: Kochpartys finden während Corona virtuell statt

Der Erfolg des Thermomix während der Pandemie ist bemerkenswert. Denn der Vertrieb des Küchengeräts lief bisher nur über private Kochpartys im Direktvertrieb. "Unser Geschäftsmodell basiert auf persönlichem Kontakt zum Kunden", erklärt Thomas Stoffmehl. Der 50-Jährige leitet Vorwerk ab Juli und will das Unternehmen digitalisieren. Bislang seien die Kontaktbeschränkungen allerdings eine Herausforderung gewesen, erklärt Stoffmehl im "Handelsblatt".

Stoffmehl ist allerdings davon begeistert, wie die Verkäuferinnen mit der Corona-Pandemie umgingen: "Unsere Beraterinnen verlagerten ihre Kochevents ideenreich ins Virtuelle". Kochpartys würden so deutlich mehr Menschen anziehen als vor der Pandemie, als immer nur einige Freundinnen und Freunde zu den Verkaufsevents kamen.

Thermomix ist künftig auch online erhältlich

Nun startet nach den Online-Verkaufspartys eine weitere Revolution für Vorwerk: Auf den Websites der sogenannten "Berater", also der Thermomix-Verkäuferinnen und -verkäufer, können Interessierte künftig auch direkt eines der teuren Küchengeräte kaufen - ganz ohne vorherige Kochparty.

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Für Thomas Stoffmehl trotzdem kein Grund, das bisherige Verkaufsmodell auf Dauer zu ändern: "Der Berater bleibt im Mittelpunkt all unserer Vertriebsaktivitäten, die Kochparty vor Ort auch in Zukunft zentrales Element", erklärt er dem "Handelsblatt". (te)

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