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Burger King macht Werbung für McDonald’s – das ist der Grund

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Skandale und Tricks- Diese vier Dinge muss man über McDonald s wissen

Skandale und Tricks: Diese vier Dinge muss man über McDonald's wissen

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Big Mac statt Whopper? Burger King fordert Kunden auf, Essen beim größten Rivalen zu bestellen. Wir erklären, was dahinter steckt.

London. „Bestellt bei McDonald´s!“, ist auf einem Facebook-Post von Burger King zu lesen. Nanu, was ist denn da passiert? Die Fast-Food-Kette wirbt für den härtesten Konkurrenten – wie kann das sein?

Die Corona-Krise ist für die Welt – und eben auch für die Gastronomie – eine schwere Zeit. Burger King schreibt daher weiter: „Wir hätten nie gedacht, dass wir euch darum bitten würden, aber Tausende von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gastronomiebranche brauchen im Moment wirklich eure Unterstützung.“ Und das gelte eben auch für McDonald´s und andere Rivalen wie KFC und Subway.

„Natürlich ist es immer am besten, sich einen Whopper zu holen, aber sich einen Big Mac zu bestellen, ist momentan auch gar nicht so schlecht.“ Lesen Sie auch: McDonald’s: Hungriger Gast rastet aus – Angriff mit Hammer

Burger King wirbt für McDonald´s: Gastronomiebranche hält zusammen

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Großbritannien und Frankreich wirbt Burger King mit diesem ungewöhnlichen PR-Stunt. In England gilt ab Donnerstag ähnlich wie in Deutschland ein Teil-Lockdown, bei dem auch Restaurants, Pubs und Cafés schließen müssen. In Frankreich gibt es diesen Teil-Lockdown bereits. Lesen Sie auch: Kinos, Hotels, Bars: Das soll die Lockdown-Verlierer retten

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Der Gastronomieverband UK Hospitality befürchtet, dass der erneute Shutdown Zehntausende Jobs in der Branche gefährden könnte. „Die Krise der Gastronomie ist enorm. Es ist keine Übertreibung, von einer Existenzkrise zu sprechen“, sagte Verbandschefin Kate Nicholls der Deutschen Presse-Agentur in London. Auf den Aufruf von Burger King bezogen sagte sie: „Es ist ermutigend zu sehen, wie die Unternehmen in Zeiten der Krise zusammenhalten.“ Das zeige die positive Unterstützung innerhalb der Branche. (jb/dpa)

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