Videkonferenz

Peinliche Videoschalte: Sexszene in Argentiniens Parlament

Gut essen im Homeoffice: Fünf Tipps für die Ernährung

Kontaktsperren und Heimarbeit bedeuten Stress. Umso wichtiger ist gute Ernährung. Wir geben im Video Tipps für gutes Essen in der Corona-Krise.

Beschreibung anzeigen

Ein argentinischer Abgeordneter küsst bei einer Videoschalte die Brüste seiner Partnerin. Die Szene ist auf Großbildschirm zu sehen.

Buenos Aires/Berlin. Peinlicher Video-Auftritt eines Abgeordneten im argentinischen Parlament: Während einer Videoschalte war Emilio Ameri dabei zu sehen, wie er die Brüste seiner Frau küsst – auf einem Großbildschirm. Auf die Sexszenen hin wurde er am Donnerstag für mindestens fünf Tage von weiteren Sitzungen ausgeschlossen.

Ameri entschuldigte sich für den Fauxpas und beteuerte, er habe nicht gewusst, dass er online gewesen sei. Die wegen der Corona-Pandemie per Videoschalte abgehaltene Sitzung war vom Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses, Sergio Massa, wegen des Vorfalls abgebrochen worden.

Sexszenen auf Großbildschirm – Parlament: „Grenzen des Hauses überschritten“

Während der Videoschalten in der Corona-Krise seien zwar bereits Szenen zu sehen gewesen, in denen Abgeordnete eingeschlafen seien oder sich vor den Blicken ihrer Kollegen abgeschirmt hätten, sagte Massa. Aber der jetzige Vorfall habe „wirklich die Grenzen dieses Hauses überschritten“.

Ameri war dabei zu sehen, wie er den Busen einer neben ihm sitzenden Frau streichelte und küsste. Dabei war eine der Brüste zeitweise entblößt. Die Bilder verbreiteten sich rasch in den Online-Netzwerken.

Tipps für die Corona-Zeit

Argentinischer Abgeordneter suspendiert – Weitere Strafen möglich

Der 47-jährige Parlamentarier aus der nordwestlichen Provinz Salta reagierte zerknirscht. Er bereue den Vorfall und sei darüber „sehr beschämt“, sagte Ameri. Er habe geglaubt, es habe einen der in seiner Region häufigen Internet-Ausfälle gegeben. Emilio Ameri berichtete auch, seine Partnerin habe erst vor zehn Tagen Brustimplantate eingesetzt bekommen.

Bei der fünftägigen Suspendierung des Parlamentariers soll es nicht bleiben. Das Abgeordnetenhaus will innerhalb dieses Zeitraums darüber entscheiden, welche weitere Strafe gegen ihn verhängt wird. (jkali/afp)

Corona-Pandemie – Mehr zum Thema: