Großeinsatz

Bombendrohung gegen Ryanair – Festnahme nach Notlandung

Ryanair-Maschinen am Flughafen Stansted: Dort wurden am Montagabend zwei Männer nach einer Bombendrohung festgenommen. (Symbolfoto)

Ryanair-Maschinen am Flughafen Stansted: Dort wurden am Montagabend zwei Männer nach einer Bombendrohung festgenommen. (Symbolfoto)

Foto: Dan Kitwood / Getty Images

Wieder eine Bombendrohung gegen Ryanair: Ein Flieger aus London ist in Oslo sicher notgelandet. Die Polizei hat einen Briten verhaftet.

Oslo. Wieder eine Bombendrohung gegen Ryanair: Eine Maschine der Airline sei sicher auf dem internationalen Flughafen von Oslo gelandet, wie die norwegische Polizei auf Twitter mitteilte. Die Situation sei unter Kontrolle und die Polizei habe „einen 51-jährigen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, hinter der Bombendrohung zu stehen.“ Dabei soll es sich um einen Briten handeln.

Der Flug von Ryan Air war von London nach Oslo unterwegs. Laut Norwegischen Medienberichten war an Bord der Passagiermaschine 40 Minuten vor der Landung in Oslo ein Drohschreiben gefunden worden. Daraufhin hätten dänische Kampfflugzeuge die Maschine in die norwegische Hauptstadt eskortiert.

Dort wurden die 142 Passagiere in Sicherheit gebracht und ein Bombenkommando durchsuchte das Flugzeug. Verletzte habe es laut Polizei nicht gegeben.

Bombendrohung gegen Ryanair – Notlandung in London

Erst am Montag musste eine Ryanair-Maschine in London-Stansted notlanden – ebenfalls nach einer Bombendrohung. In einer Bordtoilette des Passagierflugzeugs war eine Notiz gefunden worden, wonach sich Sprengstoff an Bord befinde. Daraufhin wurde das Flugzeug für eine Notlandung nach Großbritannien umgeleitet. Auch interessant: Tausende Verbraucher warten auf Flugticket-Erstattung

In Stansted nahm die britische Polizei zwei Männer im Alter von 26 und 47 Jahren fest. Sie stehen im Verdacht, die Bombendrohung hinterlassen zu haben. Bei der Durchsuchung des Flugzeugs sei jedoch nichts derartiges gefunden worden, so die Polizei. Die Ryanair-Maschine war auf ihrem Weg von Krakau nach Dublin.

Anfang musste ebenfalls eine Ryanair-Maschine notlanden: Nach einem Feueralarm im Cockpit machte das aus Berlin kommende Flugzeug mit mehr als 160 Menschen an Bord einen Zwischenstopp in Thessaloniki. Der Feueralarm stellte sich als Fehlalarm heraus. (küp/jas/afp/dpa)