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„Bares für Rares“: Crew bemerkt Brand in Schloss Drachenburg

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Bares für Rares - Diese fünf Dinge muss man jetzt wissen

"Bares für Rares": Diese fünf Dinge muss man jetzt wissen

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Bei den Vorbereitungen der „Bares für Rares“-Dreharbeiten auf Schloss Drachenburg hat es gebrannt. Die Filmcrew reagierte besonnen.

Königswinter. Majestätische Zinnen, prunkvolle Türme, unzählige architektonische Details: Das beeindruckende Schloss Drachenburg in Königswinter ist nicht nur Besuchermagnet, sondern auch ein beliebter Ort für TV-Produktionen. Am Donnerstag wäre es fast zu einem Unglück in dem Prachtbau gekommen: Kurz vor den Dreharbeiten für die ZDF-Sendung „Bares für Rares“ brach im Schloss ein Feuer aus.

Schlimmeres konnte offenbar dank der aufmerksamen Filmcrew der beliebten Sendung verhindert werden: Bei den Vorbereitungen der „Bares für Rares“-Dreharbeiten sei dem Team ein Brandgeruch aufgefallen, woraufhin es die Feuerwehr informiert habe, wie die Einsatzkräfte mitteilten. Als die Retter mit einem Aufgebot von 60 Personen am Schloss eintrafen, hatte die Produktionsfirma die Räumlichkeiten bereits vorsorglich verlassen.

„Bares für Rares“: Feuerwehr spricht von „Glück“

Der verdächtige Geruch war auf einen Schwelbrand zurückzuführen, der sich in der Zwischendecke in einem Nebenraum im ersten Stock ausgebreitet hatte. Die Feuerwehr konnte den Brand sofort löschen. Er befand sich nicht im Bereich der geplanten Dreharbeiten.

„Es war durchaus Glück, dass der Geruch so schnell wahrgenommen wurde“, sagte ein Sprecher am Freitag. Insgesamt hat der Einsatz in dem Schloss unterhalb des Drachenfels am Rhein eine halbe Stunde gedauert. Besucher befanden sich zu dem Zeitpunkt nicht im Schloss. Auch interessant: Bares für Rares XXL: Warum dieses Gemälde so viel wert ist

Horst Lichter: „Gott sei Dank nichts passiert“

Auch Moderator Horst Lichter berichtete auf Instagram von dem „kleinen Zwischenfall“ vor den Dreharbeiten. „Ist aber Gott sei Dank nichts passiert“, gab er Entwarnung.

Geprobt wurde für die Abendshow „Bares für Rares XXL“, die wegen der Corona-Beschränkungen ohne Publikum stattfinden muss. Trotzdem ließen sich zahlreiche Schaulustige nicht davon abhalten, die Vorbereitung der Dreharbeiten vor den Toren des Schlosses zu verfolgen.

„Bares für Rares“ bleibt ein Quotenhit

Seit 2013 können Bewerber in der Sendung „Bares für Rares“ ihre Erbstücke, Raritäten und Antiquitäten schätzen lassen und im Idealfall direkt an Händler gegen Bargeld verkaufen. Ein Erfolgskonzept: Die Show sorgte mit durchschnittlich 5,65 Millionen Zuschauern im vergangenen Jahr für Traumquoten.

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(dpa/raer)