US-Entertainer

„Modern Family“-Schauspieler Fred Willard ist gestorben

Seit den 50er-Jahren stand Fred Willard auf der Bühne, spielte in zahllosen Komödien und TV-Serien mit. Er wurde 86 Jahre alt.

Los Angeles. Hollywood trauert um einen beliebten Komiker: Der aus Filmen und Serien wie „Modern Family“ bekannte Schauspieler Fred Willard ist tot. Er sei „sehr friedlich eingeschlafen“, teilte Willards Tochter Hope US-Medien mit. Willard wurde 86 Jahre alt.

Der für seine Schlagfertigkeit bekannte Komiker stand über vier Jahrzehnte hinweg pausenlos vor der Kamera, häufig mit Gastauftritten und in witzigen Nebenrollen. Erste Bekanntheit erlangte er schon Ende der 50er-Jahre mit seinem Bühnen-Partner Vic Grecco.

Fred Willard spielte in vielen US-Komödien mit

Auf dem Bildschirm wurde er bekannt durch Serien wie „Roseanne“ und „Meine Familie – Echt peinlich“. In „Alle lieben Raymond“ spielte er Hank MacDougall, in „Modern Family“ den Vater von Phil Dunphy. Filmrollen hatte er in Komödien wie „Wedding Planner – verliebt, verlobt, verplant“, „Harold & Kumar“, „Date Movie“ und an der Seite von Will Ferell und Steve Carell in „Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy“. Willard war vier Mal für den Emmy nominiert.

Auf Twitter würdigten Kolleginnen und Wegbegleiter den Verstorbenen. „Fred Willard war die lustigste Person, mit der ich je gearbeitet habe“, schrieb Steve Carell. Steve Martin, mit dem Willard in „Roxanne“ zu sehen war, schrieb: „Du warst immer mein Komiker-Held“. Auch Christina Applegate und Ben Stiller rühmten seinen Witz. TV-Comedian Jimmy Kimmel würdigte Willard mit diesem Video:

Jamie Lee Curtis würdigt Willards „großartige Begabung“

Jamie Lee Curtis würdigte ihren Kollegen auf Instagram. Er habe mit seiner „großartigen Begabung“ für so viele Lacher gesorgt, schrieb die Schauspielerin. Mit dem Ehemann von Curtis, Christopher Guest, hatte Willard viele Filme gedreht, darunter „Wenn Guffman kommt“ und „Best in Show“.

Kurz vor seinem Tod hatte Willard noch selbst um Rock-’n’-Roll-Pionier Little Richard und den Komiker Jerry Stiller getrauert, die ebenfalls in diesem Monat gestorben sind. „Eine schlechte Zeit! Ich komme gerade erst über den Verlust von Little Richard hinweg und muss jetzt erfahren, dass mein alter Freund Jerry Stiller gestorben ist“, schrieb Willard am 11. Mai in seinem letzten Tweet. (küp/dpa/AFP)

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