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Neuverfilmung der „Sisi“-Serie geplant – auf Netflix

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Wie Netflix zum Streaming-König wurde

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Netflix ist der bekannteste Streaming-Dienst – und hat früher tatsächlich Filme per Post verschickt. Sechs Fakten zur Film- und Serien-Plattform.

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Die Serie über die Kaiserin „Sisi“ soll laut einem Bericht neu verfilmt werden und auf Netflix erscheinen. Geplant sind sechs Folgen.

Berlin. Eine Neuverfilmung der Serie „Sisi“ soll die nächste deutsche Netflix-Produktion werden. Das verkündete das Medienmagazin DWDL in einem Bericht. Demnach habe der Streamingdienst Netflix die Produktion bereits bestätigt.

Kreativer Kopf hinter der geplanten Netflix-Serie „The Empress“ ist laut DWDL Katharina Eyssen, die nicht zum ersten Mal mit dem Streamingdienst zusammenarbeitet. Bereits im vergangenen Jahr schrieb sie als Head-Autorin die Drehbücher für die Miniserie „Zeit der Geheimnisse“.

Geplant seien für die Netflix-Serie über die Kaiserin von Österreich vorerst sechs Folgen von jeweils 45 Minuten. Derzeit befinden sich laut dem Bericht die Drehbücher in der Entwicklung. Das Casting soll bald beginnen. Wer die Hauptrolle der Sisi übernehmen wird, sei zum derzeitigen Zeitpunkt also noch unklar. In der berühmten Trilogie aus den 50er Jahren spielte Romy Schneider die Rolle der Elisabeth von Österreich-Ungarn.

Neuverfilmung der „Sisi“-Serie: Nur teilweise historisch korrekt

„Sisi-Verfilmungen in den letzten Jahrzehnten hatten fast immer eine Art Komplettheitsanspruch“, sagte Eyssen dem Medienmagazin. „Es sollte immer das ganze ,schicksalhafte’ Leben abgebildet werden.“ In der aktuell geplanten Serie soll es laut dem Bericht in der ersten Staffel zunächst um die ersten Monate Sisis am Wiener Hof gehen. Dadurch werde bei einem Erfolg auch eine Fortsetzung möglich.

„Wir werden viele Figuren und Konstellationen ausloten, die bislang nicht wirklich beachtet wurden“, sagte Eyssen gegenüber DWDL. Ein Teil der Figuren sei bereits vorhanden, man müsse sich viele Storylines aber ausdenken. An anderen Stellen verspreche Eyssen aber historische Korrektheit: „Wir fühlen uns dem historischen Hintergrund, sei es die Krim-Krise, die Besetzung Norditaliens durch Österreich oder die Kriege mit Preußen, sehr verpflichtet.“

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(AFP/reba)