Unfall

Taxifahrer fährt „großen Hamster mit sehr großen Zähnen“ an

Ein Taxifahrer gab an, mit einem „großen Hamster“ kollidiert zu sein (Symbolbild).

Ein Taxifahrer gab an, mit einem „großen Hamster“ kollidiert zu sein (Symbolbild).

Foto: Grzegorz Lesniewski / imago images / Nature Picture Library

Kurioser Unfall in Bayern: Ein Taxifahrer gab an, einen „großen Hamster“ angefahren zu haben. Es entpuppte sich aber als etwas anderes.

Freising. „Der muss doch betrunken gewesen sein“, ist sicher der erste Gedanke, der einem beim Lesen der Schlagzeile in den Sinn kommt. Allerdings: Der 49-jährige Taxifahrer, der nach einem sonderbaren Zusammenstoß die Polizei gerufen hatte, war nüchtern. Möglicherweise benötigt er einfach eine besondere Lektion in Sachen Tierkunde.

Was war passiert? In der Nacht zum Montag meldete sich ein Taxifahrer bei der Polizei. Er gab an, einen „großen Hamster mit sehr großen Zähnen“ angefahren zu haben.

Zusammenstoß mit „Hamster“: Was wirklich im Weg war

Der 49-Jährige habe zwar noch auf die Bremse getreten, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Wie die Polizei mitteilte, sei das Tier tot liegengeblieben. Nun wissen die meisten Menschen, dass ein Zusammenstoß mit einem naturüblichen Hamster für die meisten Autofahrer eher im kaum spürbaren Bereich enden würde. Dass der Taxifahrer das ganz anders empfand, hatte einen guten Grund.

Denn der gemeldete „große“ Hamster“ entpuppte sich vor Ort als etwas ganz anderes: Als die Einsatzkräfte am Unfallort bei Attaching am Rande von Freising ankamen, entdeckten sie ein mittelgroßes Wildschwein.

Selbst die Polizei Oberbayern Nord war über den Vorfall sehr amüsiert und veröffentlichte auf Facebook eine Collage. Zu sehen war darauf ein kleiner Hamster neben einem Wildschwein. Die Größenunterschiede sind bestens zu erkennen. Für den Taxifahrer kommt dieses lehrreiche Bild aber wohl etwas zu spät.

„Hamster“ angefahren – Taxifahrer war nüchtern

Wieso der Taxifahrer das Tier als großen Hamster einstufte und ob er noch nie zuvor Wildschweine gesehen hatte, konnte ein Polizeisprecher nicht sagen. Die Beamten betonten aber: „Der Taxifahrer war nüchtern!“

Kein großer Hamster, dafür Dinosaurier will ein Autofahrer in Bückeburg gesehen haben. Sie sollen der Grund für einen von ihm verursachten Auffahrunfall im Juli dieses Jahres gewesen sein. (jei/dpa)