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Warum Prinz Harry nicht mehr als zwei Kinder haben will

Erste Bilder von Baby Sussex: So süß ist Herzogin Meghans Sohn

Herzogin Meghans und Prinz Harrys "Baby Sussex" wurde am Montag geboren. Jetzt gibt es die ersten Bilder des Knaben für die Öffentlichkeit...

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Prinz Harry ist stolzer Vater von Archie Harrison. Jetzt überraschte er mit der Aussage, dass er höchstens noch ein Kind haben will.

London.  Prinz Harry (34) hat in einem Gespräch mit der Primatenforscherin Jane Goodall über die Folgen des Klimawandels verraten, dass er ein Geschwisterchen für Sohn Archie plane – aber wohl auch nicht mehr. Dabei deutet er an, ökologische Überlegungen seien der Grund für die reduzierte Familienplanung.

Als er davon sprach, noch mal Nachwuchs haben zu wollen, unterbrach ihn Goodall (85), die das Verhalten von Schimpansen erforschte, und mahnte: „Nicht zu viele.“ Daraufhin erklärte der Prinz: „Maximal zwei.“

Die Geburt Archies vor drei Monaten habe seine Sicht auf die Welt verändert, vor allem beim Thema Umweltschutz. „Ich habe schon immer gedacht: Dieser Platz ist geliehen. Wir sind so intelligent und hoch entwickelt, dass wir in der Lage sein sollten, der nächsten Generation einen besseren Ort zu hinterlassen.“

Prinz Harry: Wie viele Kinder sind okay für die Umwelt?

Die britische Organisation „Population matters“, welcher der Naturforscher Sir David Attenborough vorsteht, plädiert dafür, dass Eltern nur noch zwei Kinder bekommen: Jeder neue Mensch, so die Argumentation, hinterlasse einen gewaltigen ökologischen Fußabdruck auf der Erde.

Das Gespräch zwischen Prinz Harry und Forscherin Jane Goodall ist Teil der September-Ausgabe des Modemagazins „Vogue“. Harrys Ehefrau, Herzogin Meghan (37), wirkte dabei als Gast-Chefredakteurin mit.

Warum Prinz Harry für seine Aussage kritisiert wird

Gleichwohl wird der Prinz nicht für sein ökologisches Bewusstsein gefeiert. Tenor der Boulevardpresse: Harry solle aufhören, zu predigen. Auch Adels-Experte Alexander Graf von Schönburg sieht die Aussagen kritisch: Harrys Statement ist ein rührender Versuch, sich beim Zeitgeist anzubiedern. „Er hat keine andere Wahl“, sagt er unserer Redaktion. „Durch seine Aussagen versucht er, ein Image als linksliberal-grün-progressiver Rebellenprinz zu schaffen. Was er nicht kapiert, ist, dass es in Zeiten, in denen sich alle als links aufgeklärt geben, es rebellischer und mutiger wäre, mit konservativen Aussagen zu überraschen.“

Die „Daily Mail“ verweist darauf, dass Herzogin Meghan erst im Februar für eine fünftägige Reise zu einer Party einer Freundin nach New York gejettet ist – im Privatflieger. Eine Strecke von London in die USA verursache laut der Organisation „Atmosfair“ höhere CO2-Emissionen als manche Menschen in einem Jahr produzierten.

Harrys und Meghans erstes Kind Archie Harrison war am 6. Mai zur Welt gekommen. Archie wurde genau zwei Monate später getauft. Bisher haben sich die jungen Eltern erst einmal mit dem Baby in der Öffentlichkeit gezeigt.

Kritik an Herzogin Meghan für Arbeit an „Vogue“-Ausgabe

Überhaupt hat Herzogin Meghan keinen leichten Stand bei der Presse Großbritanniens. Der Chefredakteur des Boulevardzeitung „The Sun“, Dan Wootton, sagte über ihr Engagement für die „Vogue“: „Die Queen wird das für eine absolut idiotische Entscheidung halten, und das tue ich auch.“ Sein Vorwurf: Die „Vogue“ sei ein Magazin der Elite, nicht des Volkes. Es sei problematisch, dass die Herzogin sieben Monate ihrer Zeit in die Prestige-Ausgabe investiert habe.

Meghan rückt in der September-Ausgabe 15 Frauen und deren bahnbrechendes Wirken in den Blick. Klimaaktivistin Greta Thunberg, Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern und US-Schauspielerin Jane Fonda gehören zu den weiblichen Persönlichkeiten, die auf dem Cover zu sehen sind. Die Modezeitschrift erscheint am Freitag.