„Souvenir“

Sicherheitsleute entdecken Raketenwerfer in Reisegepäck

Dieser Screenshot eines Tweets der Verkehrssicherheitsbehörde TSA zeigt den konfiszierten Raketenwerfer.

Dieser Screenshot eines Tweets der Verkehrssicherheitsbehörde TSA zeigt den konfiszierten Raketenwerfer.

Foto: Screenshot TSA Twitter

In Baltimore haben Beamte ein besonderes „Souvenir“ aus dem Gepäck gefischt: einen Raketenwerfer. Die Behörde ging humorvoll damit um.

Baltimore. Ungewöhnlicher Fund im Gepäck eines Mannes am Flughafen Baltimore: Sicherheitsleute des Airports fanden am Montag im Aufgabegepäck einen Raketenwerfer.

Die Waffe wurde umgehend am internationalen Flughafen Baltimore-Washington konfisziert, wie die Verkehrssicherheitsbehörde TSA in einem Tweet mitteilte: Demnach habe der Mann den Raketenwerfer als Souvenir mitbringen wollen.

Raketenwerfer in Gepäck – Passagier darf trotzdem weiterfliegen

„Vielleicht hätte er stattdessen lieber einen Schlüsselanhänger mitnehmen sollen“, scherzt die TSA-Sprecherin in dem Tweet. Der Passagier gab an, Angehöriger der US-Armee zu sein.

Der Raketenwerfer war nicht mehr funktionsfähig. Die Waffe wurde trotzdem der Feuerwehr zur Entsorgung übergeben. Immerhin: Der Passagier durften seinen Flug noch antreten.

Mit ungewöhnlichem Gepäck erwischten Sicherheitsleute auch einen Mann am Düsseldorfer Flughafen: Er hatte 870.000 Euro im Koffer – und scheiterte damit aber an der Weiterreise am Flughafen. (les)