Unglück

Sportler-Seilschaft in den Alpen: Frau stürzt in den Tod

Die Alpen – bei einer Wanderung sind drei Sportler abgestürzt, eine Frau starb. (Symbolbild)

Die Alpen – bei einer Wanderung sind drei Sportler abgestürzt, eine Frau starb. (Symbolbild)

Foto: Roman Tyulyakov / dpa-tmn

In den italienischen Alpen sind drei Sportler abgestürzt. Sie waren in einer Seilschaft unterwegs. Eine Deutsche starb bei dem Unglück.

Berlin. Trauriges Ende eines gemeinsamen Ausflugs: Bei einer Gruppenwanderung in den Alpen ist eine Stuttgarterin abgestürzt – und tödlich verunglückt. Die Frau konnte nach dem Absturz nicht mehr gerettet werden. Das berichtete die italienische Bergrettung auf Twitter.

Die Deutsche war Teil einer Gruppe von Sportlern, die in Valfurva in der Lombardei in den italienischen Alpen unterwegs waren. Sie war nicht als einzige abgestürzt. Zwei Männer kamen schwer verletzt ins Krankenhaus, sagte in Sprecher der Bergrettung.

Absturz in den Alpen: Sportler-Gruppe war in Seilschaft unterwegs

Die Gruppe war auf 3100 Metern Höhe auf dem Forni-Gletscher in einer Seilschaft unterwegs und in eine Spalte gestürzt. Zwei Teilnehmer der Gruppe seien zu einer Hütte zurück und hätten Alarm geschlagen, heißt es in einer Mitteilung der Mitteilung.

Nach Angaben der Notfallstelle der Lombardei mussten 14 Menschen vom Berg in Sicherheit gebracht werden. Zwei Hubschrauber, einer aus Bozen und einer aus Sünders, seien zur Unglücksstelle aufgebrochen, sobald es das Wetter erlaubt hätte, so der Sprecher der Bergrettung.

Auf dieser Google-Karte ist der Bereich, in dem dasUnglück geschah, zu sehen.

Möglicherweise könnten die Menschen in die Spalte gestürzt sein, weil durch die warmen Temperaturen in den letzten Tagen die Schneeoberfläche über den Spalten geschmolzen und aufgeweicht sei.

Im April hatte es ein weiteres Unglück gegeben: Deutscher stirbt nach Zwölf-Meter-Sturz in Gletscherspalte. Bei einem Lawinenunglück in den Alpen starben vier Deutsche. Das Gebirge wird sich verändern. Forscher: In 80 Jahren gibt es keine Alpengletscher mehr. (ses/dpa)