Ausnüchterungszelle

Lkw-Fahrer ohne Führerschein rast mit zwei Promille in Wald

Der Lkw-Fahrer aus Weißrussland bretterte schwerbetrunken in ein Waldstück zwischen Stadthagen und Bad Nenndorf.

Der Lkw-Fahrer aus Weißrussland bretterte schwerbetrunken in ein Waldstück zwischen Stadthagen und Bad Nenndorf.

Foto: Polizei Nienburg / Schaumburg / Polizei

Die Bergung in Niedersachsen dauerte Stunden: Sturzbetrunken bretterte ein Lkw-Fahrer in den Wald. Er schlief ein. Und randalierte.

Stadthagen. Das Führerhaus stank noch nach Alkohol, als die alarmierten Beamten den sturzbetrunkenen 39 Jahre alten Lkw-Fahrer weckten: Bei einem spektakulärem Unfall ist ein Weißrusse im Landkreis Schaumburg von der Landstraße zwischen Stadthagen und Bad Nenndorf abgekommen.

Der Lastwagenfahrer raste mit dem 40-Tonner zwischen alten Buchen und Eichen hindurch ins Unterholz. Der Fahrer, der mehr als zwei Promille Alkohol im Blut hatte, blieb unverletzt, hieß es seitens der Polizei.

„Aufgrund von Verständigungsproblemen wurde der Unfallhergang bisher nach den vorgefundenen Spuren rekonstruiert“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Lkw-Fahrer kam in Ausnüchterungszelle

Weil der Mann bei der Unfallaufnahme randalierte, wurde er in Gewahrsam genommen und in die Ausnüchterungszelle gebracht. Einen Führerschein konnte die Polizei bei ihm nicht finden.

Der massiv demolierte Sattelzug musste mit schwerem Gerät aus dem Wald gezogen werden. Die Bergung dauerte bis in die Mittagsstunden. (les/dpa)