“Rosenheim Cops“-Darsteller

ZDF-Schauspieler Matthias Messner tot in Wald aufgefunden

Dieser Screenshot von Facebook zeigt den Schauspieler Matthias Messner. Der 42-Jährige wurde tot aufgefunden.

Dieser Screenshot von Facebook zeigt den Schauspieler Matthias Messner. Der 42-Jährige wurde tot aufgefunden.

Foto: Facebook Max Gehfisch

Seit Sonntag suchte die Polizei nach Matthias Messner. Jetzt gibt es Gewissheit: Der „Rosenheim Cops“-Darsteller ist tot.

BerlinDer Theater- und Filmschauspieler Matthias Messner ist tot. Das bestätigte die österreichische Polizei, die seit Sonntag nach dem 42-Jährigen suchte, unter anderem mit Hubschraubern und Hundestaffeln.

Laut der österreichischen Tageszeitung „Kurier“ soll der Schauspieler, der unter anderem in der ZDF-Serie „Rosenheim Cops“ zu sehen war, in einem Wald bei Perchtoldsdorf südwestlich von Wien in einem Zweimannzelt gefunden worden sein.

Ermittlungen sind abgeschlossen

Ein Fremdverschulden könne ausgeschlossen werden, schreibt die österreichische Zeitung „Heute“. Auch solle es keine Obduktion geben, die Ermittlungen seien laut „Kurier“ abgeschlossen.

Messner war laut den übereinstimmenden Medienberichten am Sonntag zu einem Spaziergang aufgebrochen, von dem er nicht zurückkehrte. Am Montag erschien er nicht nicht zu einer Theaterprobe, woraufhin seine Mitbewohner informiert worden seien. Laut „Kurier“ habe Messner die Wohnung ohne Geldbörse, Handy, Schlüssel und Jacke verlassen.

Hier wurde Matthias Messner gefunden:

Freunde riefen zu Suchaktion auf

Auf Facebook hatten Freunde von Messner dazu aufgerufen, bei der Suche zu helfen. Sie aktualisierten den Post am Mittwoch und teilten mit, dass der Schauspieler um 17 Uhr leblos im Wald gefunden wurde. „Wir konnten nichts mehr tun“, schreiben sie.

Mit ihrem Aufruf stießen die Initiatoren der Suchaktion auf Resonanz. Laut „Kurier“ seien sogar zwei Mitglieder der Bergrettung aus Messners Heimat Südtirol mit Fährtenhunden angereist.

Matthias Messner war neben seinen Fernsehauftritten vor allem auf Theaterbühnen zu sehen, unter anderem am Wiener Volkstheater. (tki)

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.