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Mine stürzt ein: Goldgräber in Indonesien verschüttet

Rettungskräfte bergen einen Überlebenden aus einer eingestürzten Mine auf der indonesischen Insel Sulawesi.

Rettungskräfte bergen einen Überlebenden aus einer eingestürzten Mine auf der indonesischen Insel Sulawesi.

Foto: Basarnas / dpa

In Indonesien ist eine illegale Mine eingestürzt. Mindestens ein Menschen kam ums Leben, 45 weitere Goldgräbern werden noch vermisst.

Jakarta. Dutzende Goldgräber sind in Indonesien bei dem Einsturz einer Mine verschüttet worden. Mindestens ein Mensch ist bei dem Unglück ums Leben gekommen. Nach 45 Menschen wird noch gesucht.

Der Leiter der lokalen Katastrophenschutzbehörde geht davon aus, dass die Vermissten noch lebten – Hilferufe seien aus den Trümmern zu hören. 14 der verschütteten Goldgräber hätten bereits verletzt gerettet werden können.

Mine wegen instabilen Bodens eingestürzt

Die illegale Mine, die offenbar wegen des instabilen Bodens eingestürzt ist, liegt in der Provinz Nordsulawesi, rund 3000 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Jakarta. In der Region gibt es mehrere Gruben, in denen ohne Konzession gegraben wird.

Die Rettungskräfte müssten bei der mit großer Vorsicht vorgehen, weil weitere Einstürze drohen, heißt es von den Behörden.

Tödliche Unfälle in Minen, die illegal betrieben werden, kommen in Indonesien häufiger vor. (dpa/ba)