Nötigung

Autofahrer behinderte offenbar vorsätzlich Rettungswagen

Ein Rettungswagen bei Freiburg fährt zu einem Unfall (Archivbild)

Ein Rettungswagen bei Freiburg fährt zu einem Unfall (Archivbild)

Foto: Patrick Seeger / dpa

Die Polizei ermittelt wegen Nötigung gegen einen Autofahrer in Freiburg. Der hatte einen Rettungswagen am Überholen gehindert.

Freiburg.  Ein Autofahrer soll in Baden-Württemberg absichtlich und über mehrere Kilometer lang einen Rettungswagen am Überholen gehindert haben. Der war im Einsatz und transportierte nach Angaben der Polizei ein Kind ins Krankenhaus.

Obwohl der Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn auf der Bundesstraße 31 in Richtung Freiburg unterwegs war, hatte der Fahrer den Einsatzwagen am Überholen gehindert. Erst nach gut drei Kilometern, bevor die Fahrbahn zweispurig wurde, konnte der Rettungswagen überholen.

Halter des Wagens konnte ermittelt werden

Die Polizei ermittelt nun wegen Nötigung gegen den Fahrer des Wagens, da der Fahrer wohl mit Vorsatz gehandelt habe, wie die Polizei mitteilte.

Offenbar konnte der Halter des Wagens ermittelt werden, da der Fahrer des Rettungswagens Hinweise zum Autokennzeichen gegeben hatte, teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit. Erreichen konnte die Polizei den Halter jedoch den Angaben nach noch nicht.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei ist demnach auch auf der Suche nach Zeugen, die Angaben zum Fahrverhalten des Autofahrers machen können. Einzelheiten zum Zustand des Kindes sind laut Polizei nicht bekannt. (dpa/aba)