Australien

Rekordverdächtig: 102-jährige Uroma macht Fallschirmsprung

Irene O'Shea ist 102 Jahre alt – das Bild zeigt sie kurz vor ihrem Tandemsprung aus 4300 Metern Höhe. Die Australierin ist diese Woche die älteste Fallschirmspringerin der Welt geworden.

Irene O'Shea ist 102 Jahre alt – das Bild zeigt sie kurz vor ihrem Tandemsprung aus 4300 Metern Höhe. Die Australierin ist diese Woche die älteste Fallschirmspringerin der Welt geworden.

Foto: - / dpa

In Australien ist eine Uroma mit 102 Jahren Fallschirm gesprungen. Es war nicht das erste Mal – dahinter steckt ein ernster Anlass.

Adelaide.  Fürs Alter haben viele Menschen Wünsche. Finanzielle Absicherung, vielleicht ein paar Enkelkinder, ein nettes Zuhause. Irene O’Shea hatte noch etwas anderes auf der Liste – ein Fallschirmsprung sollte es sein.

Mit 102 Jahren warf sie sich aus einem Flugzeug. Allerdings nicht zum ersten Mal – Premiere war zum 100. Geburtstag.

Die Seniorin sprang dabei nicht allein, es handelte sich um einen Tandemsprung – aus stolzen 4300 Metern Höhe. Die Dame aus einem Vorort der südaustralischen Großstadt Adelaide überstand das Wagnis ohne Probleme.

Australische Fallschirm-Uroma: „Ich bin ein ganz normaler Mensch“

Auf die Frage, ob sie ein Adrenalin-Junkie sei, antwortete sie: „Ich bin ein ganz normaler Mensch.“ Grundsätzlich ist die Australierin noch fit, sie braucht allerdings einen Stock zum Gehen. Ein Video des Sprung-Anbieters „SA Skydiving“ zeigt Bilder des Abenteuers:

YT_Uroma springt aus Flugzeug

Dieses Mal ließ sich O’Shea zusammen mit dem Fallschirmspringer Jed Smith (24) in die Tiefe fallen. Im Unterschied zu ihrem Tandempartner, der in kurzen T-Shirts und kurzen Hosen unterwegs war, hatte sie sich dick eingepackt: Kapuze, dicker Pullover, lange Hosen und Handschuhe.

Aktion soll Aufmerksamkeit auf Krankheit lenken

Mit dem Sprung sicherte sich O’Shea laut SA Skydiving ihren Platz im Buch der Weltrekorde – auch, wenn es Medienberichte über eine Brasilianerin gibt, die mit 103 gesprungen sein soll.

Nach der Landung wurde die australische Uroma am Boden von Freunden und der Familie gefeiert. Mit dem Sprung wollte sie auf eine Erkrankung des motorischen Nervensystems aufmerksam machen, an der ihre Tochter gestorben ist. (ses/dpa)