Brand

Feuer zerstört das Essensausgabe der Duisburger Tafel

Die Duisburger Tafel im Stadtteil Hochfeld im Jahr 2015: Das eingeschossige Gebäude ist in der Nacht zum Montag von einem Brand zerstört worden.

Die Duisburger Tafel im Stadtteil Hochfeld im Jahr 2015: Das eingeschossige Gebäude ist in der Nacht zum Montag von einem Brand zerstört worden.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Ein Feuer hat eine Essensausgabe der Duisburger Tafel vollständig zerstört. Der eingeschossige Container stürzte in sich zusammen.

Duisburg.  Eine Essensausgabe der Duisburger Tafel im Stadtteil Hochfeld ist bei einem Brand in der Nacht zu Montag vollständig zerstört worden. Vom späten Sonntagabend bis Montagfrüh hatte die Feuerwehr gegen das Feuer gekämpft, konnte aber nicht verhindern, dass das Containergebäude komplett in sich zusammenfiel.

Gegen 22.30 Uhr waren die Einsatzkräfte am Sonntag gerufen worden. Beim Eintreffen der Feuerwehr habe das eingeschossige, etwa acht mal zehn Meter große Gebäude bereits voll in Brand gestanden. „Flammen schlugen aus dem Fenster und drohten, auf das Nachbargebäude überzuschlagen.“ Noch am Abend stürzte ein Teil des Daches ein.

Tafel-Gebäude ist eingestürzt

Am Montagmorgen sind vom Gebäude, in dem sich die Hauptverteilstelle der Tafel in Hochfeld befindet, nur noch Trümmer übrig. Wie ein Sprecher der Feuerwehr bestätigte, ist das Gebäude eingestürzt.

Um kurz nach 6 Uhr liefen noch letzte Kontrollen, das Feuer sei aber gelöscht und der Einsatz nahezu abgeschlossen, sagte er. Ein Übergreifen der Flammen aufs Nachbargebäude sei verhindert worden.

Duisburger Tafel versorgte zuletzt 4000 Menschen pro Woche

Personen sind bei dem Brand laut Feuerwehr nicht zu Schaden gekommen. Die Ursache ist bislang unklar.

Nach eigenen Angaben versorgt die Duisburger Tafel pro Woche rund 4000 Menschen mit 15 Tonnen Lebensmitteln. Rund 170 Menschen hätten zuletzt täglich an der Hauptstelle der Tafel Hilfe gesucht.

Neben der zerstörten Hauptverteilstelle betreibt die Duisburger Tafel noch zwei Zweigstellen in den Stadtteilen Grunewald und Marxloh. (dpa/ba)