Klimawandel

2018 war viertwärmstes Jahr seit Beginn der Messungen

In Zahlen: So trägt jeder Einzelne von uns zum Klimawandel bei

Klimakonferenz in Bonn: Die Welt diskutiert, doch wie trägt jeder Einzelne von uns zum Klimawandel bei? Die harten Fakten in Zahlen.

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Die Erderwärmung schreitet voran. Rekorde in den Wetteraufzeichnungen reihen sich aneinander. 2019 soll es so weitergehen.

Genf.  Der Klimawandel setzt sich fort, die Erderwärmung nimmt zu. Das belegen neue Zahlen von Wissenschaftlern, die an diesem Donnerstag bekannt wurden. Es zeigt sich: Der Trend zur Erwärmung geht weiter – und dürfte auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden.

Denn: Die vier vergangenen Jahre waren nach Angaben der Weltwetterorganisation (WMO) die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Jahr 2018 war nach den vorläufigen WMO-Analysen das viertwärmste seit Messbeginn.

Forscher rechnen 2015 mit El-Niño-Effekt

Auch die vergangenen zwei Jahrzehnte seien besonders warm gewesen, teilte die WMO am Donnerstag in Genf mit. Die 20 wärmsten Jahre lagen demnach in den vergangenen 22 Jahren.

Für das kommende Jahr sieht es schon jetzt nicht gut aus: Die WMO schätzt die Chance, dass in den nächsten drei Monaten das Wetterphänomen El Niño beginnt, auf 75 bis 80 Prozent.

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Das alle paar Jahre auftretende Klimaphänomen führt zu Dürren in den Tropen und reduziert unter anderem die Kapazität von Wäldern, CO2 aufzunehmen. „Wenn sich El Niño entwickelt, dürfte 2019 noch wärmer werden“, so die WMO. (W.B./dpa)