Strafbefehl

Betrunken gefahren: Bettina Wulff muss Führerschein abgeben

Bettina Wulff wird der Führerschein entzogen. Die Noch-Ehefrau des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff war im September betrunken Auto gefahren.

Bettina Wulff wird der Führerschein entzogen. Die Noch-Ehefrau des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff war im September betrunken Auto gefahren.

Foto: Wolfgang Kumm / dpa

Die frühere First Lady Bettina Wulff muss elf Monate ohne Führerschein auskommen. Sie war bei einer Alkohol-Fahrt erwischt worden.

Hannover.  Bettina Wulff darf vorerst kein Auto mehr fahren. Die ehemalige First Lady muss nach einer Trunkenheitsfahrt für elf Monate ihren Führerschein abgeben. Darüber hinaus akzeptierte die Ehefrau von Ex-Bundespräsident Christian Wulff (59) eine Geldstrafe.

„Ich kann bestätigen, dass ein Strafbefehl in Höhe von 40 Tagessätzen ergangen ist“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover, Thomas Klinge. Dieser sei unverzüglich akzeptiert worden und damit rechtskräftig. Zuerst hatte darüber die „Neue Presse“ berichtet.

Bei Trunkenheit am Steuer (Paragraph 316) sei ein Fahrverbot von elf Monaten üblich, erläuterte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Bettina Wulff touchierte betrunken einen Baum

Nach Bekanntwerden der Ermittlungen Ende September hatte Bettina Wulffs Rechtsanwalt Christian Schertz gesagt, seine Mandantin räume ein, einen Fehler gemacht zu haben, für den sie geradestehen werde.

Wulff blieb laut Staatsanwaltschaft beim Touchieren eines Baums auf einer Landstraße in der Nähe ihres Wohnortes Burgwedel (Region Hannover) unverletzt. Weitere Verkehrsteilnehmer waren nicht in den Unfall am 17. September involviert.

Ehepaar Wulff hat sich erneut getrennt

Vor rund drei Wochen war bekannt geworden, dass die 45-Jährige und Noch-Ehemann Christian Wulff (59) erneut getrennte Wege gehen. 2013 lebten sie schon einmal getrennt, rauften sich aber noch einmal zusammen. 2015 trauten sie sich sogar kirchlich, nachdem sie 2008 bereits standesamtlich geheiratet hatten. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn.

(dpa/cho)