US-Schlachter

Ans Fließband uriniert: 23.000 Kilo Fleisch für die Tonne

Eine US-Großschlachterei hat 23.000 Kilo Fleisch für die Tonne produziert, weil ein Angestellter während der Arbeit am Fließband urinierte.

Eine US-Großschlachterei hat 23.000 Kilo Fleisch für die Tonne produziert, weil ein Angestellter während der Arbeit am Fließband urinierte.

Foto: Jens Büttner / dpa

Der US-Konzern Smithfield Foods muss 23.000 Kilogramm Fleisch vernichten. Der Grund: Ein Mitarbeiter erleichterte sich ans Fließband.

Smithfield.  Schwungvoll legt der Arbeiter ein Fleischstück nach dem anderen von einem Fließband aufs nächste. Das Tempo ist hoch. Offenbar zu hoch.

Anscheinend bleibt dem Mitarbeiter nicht einmal Zeit für einen ordentlichen Toilettengang. Denn plötzlich hält er inne, streift die Handschuhe ab und uriniert mindestens an, wenn nicht gar auf das Fließband. Anschließend zieht er die Handschuhe wieder an und geht zurück ans Werk – als wäre nichts gewesen.

Video zeigt den unappetitlichen Vorgang

Das zeigen Aufnahmen einer Überwachungskamera des US-amerikanischen Großschlachters Smithfield Foods, die dem lokalen TV-Sender Wavy zugespielt wurden. Das Unternehmen bestätigte demnach den Vorfall und teilte mit, dass anschließend knapp 23.000 Kilogramm Schweinefleisch vernichtet werden mussten.

Bericht des US-Senders Wavy über Smithfield-Skandal

„Die Fabrik hat die Produktion sofort angehalten, das Fließband umfassend gereinigt und alle Geräte mehrmals desinfiziert, bevor die Arbeit wieder aufgenommen wurde“, sagte ein Sprecher „Business Insider“. Der Vorfall werde noch untersucht, der Angestellte sei bis auf Weiteres suspendiert.

Smithfield Foods ist der weltgrößte Schweinefleischproduzent und auch auf dem europäischen Markt vertreten. (cho)