Luftfahrt

Geruch im Cockpit – Lufthansa-Pilot setzte Notruf ab

Eine Lufthansa-Maschine landete am Samstag in Genf, nachdem der Pilot einen auffälligen Geruch wahrgenommen hatte (Symbolbild).

Eine Lufthansa-Maschine landete am Samstag in Genf, nachdem der Pilot einen auffälligen Geruch wahrgenommen hatte (Symbolbild).

Foto: Kevin Kurek / dpa

Aufregung um einen Lufthansaflug München-Genf. Der Pilot funkte einen Notruf wegen eines auffälligen Geruchs. War es ein Fehlalarm?

Genf.  Wegen eines auffälligen Geruchs im Cockpit ist eine Lufthansa-Maschine unter besonderen Bedingungen in Genf gelandet. Der Pilot hatte am Samstag kurz davor im Cockpit einen Geruch wie einen Kabelbrand wahrgenommen und einen Notruf abgesetzt , wie die Sprecherin des Flughafens, Taline Abdel Nour, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Auch die Lufthansa bestätigte den Vorfall.

Der Flieger aus München sei dann ohne Zwischenfall gelandet, die 38 Passagiere und vier Crew-Mitglieder seien unverletzt, sagte die Flughafensprecherin. Es habe sich kein Rauch entwickelt. Die Maschine vom Typ CRJ900 sei aus München gekommen und sollte planmäßig in Genf landen.

Wegen des Notrufs war die Feuerwehr auf die Landebahn ausgerückt. Die Passagiere stiegen dort durch die normalen Türen aus und wurden dann mit Bussen zum Terminal gebracht. Die Ursache für den Geruch war zunächst unklar.

Die Lufthansa erklärte, Techniker untersuchten nun die Bordelektronik des Fliegers. Bis zur Klärung bleibe die Maschine am Boden. (dpa)