Verkehr

Polizei stoppt Porschefahrer nach Raserfahrt mit 338 km/h

Das Porsche-Logo an einem Radverschluss des 911 GT3.

Das Porsche-Logo an einem Radverschluss des 911 GT3.

Foto: Marijan Murat / dpa

Ein 34-Jähriger ist in Österreich mit seinem Porsche mit 338 km/h über die Autobahn geheizt. Die Polizei stoppte ihn mit einem Trick.

Amstetten.  Mit einer spektakulären Aktion hat die Polizei in Österreich einen Autobahnraser geschnappt. Der 34-jährige Mann war laut Polizei am Dienstag mit seinem Porsche 911 GT3 auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs – mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit.

Auf seiner 44 Kilometer langen Fahrt von Melk nach Amstetten soll er eine durchschnittliche Geschwindigkeit von mehr als 280 km/h erreicht haben, so die Polizei Niederösterreich.

Polizei erzeugt künstlichen Stau

Um den Raser zu stoppen, bremste die Polizei mit mehreren Wagen den Verkehr auf der Autobahn aus. Durch den künstlich erzeugten Stau wurde der Mann in dem Porsche so verlangsamt, dass er von einem Streifenwagen angehalten werden konnte.

Gegenüber der Polizei gab der Mann zu, zwischenzeitlich mit bis zu 338 km/h unterwegs gewesen zu sein. Einen Führerschein konnte der Mann allerdings nicht vorzeigen. Dem 34-Jährigen droht laut dem Nachrichtenportal oe24.at eine Strafe von mehr als 1000 Euro. (sige)