Raser

Polizei stoppt illegales Autorennen „Pure Rally“ auf der A3

Der Ferrari eines „Pure Rally“-Teilnehmers. Die Polizei hat Strafanzeigen gegen mehrere Raser gestellt.

Der Ferrari eines „Pure Rally“-Teilnehmers. Die Polizei hat Strafanzeigen gegen mehrere Raser gestellt.

Foto: Verkehrsdirektion Koblenz

Auf der A3 hat die Polizei eine illegale Rallye gestoppt. Die Fahrer rasten teils mit 200 Kilometern pro Stunde über die Autobahn.

Montabaur.  Die Veranstalter bewerben es als „Erfahrung, die man im Leben nicht missen sollte“ – dabei steht die Teilnahme an dem Autorennen unter Strafe. Am vergangenen Wochenende nahmen etwa 15 Fahrzeuge an der illegalen „Pure Rally 2018 Oktoberfest“ teil, die von London über Frankreich und die Niederlande zum Oktoberfest in München führte.

Die Polizei machte den Rasern allerdings einen Strich durch die Rechnung. Auf der Autobahn 3 bei Montabaur (Rheinland-Pfalz) stoppten die Beamten die PS-starken Wagen, die auf der vielbefahrenen Strecke teils mit bis zu 200 Kilometern in der Stunde Richtung Frankfurt unterwegs waren.

Teilnehmer mussten Startgeld zahlen

Es wurden mehrere Strafanzeigen gegen die Fahrer erstattet. Sie durften aber weiterfahren. Die Ermittler suchten am Sonntag nach Zeugen, die die verbotene Wettfahrt beobachtet haben und eventuell gefährdet worden sind. In Frankfurt wurden am Sonntag aber laut Polizei keine Raser mit aufgemotzten Fahrzeugen auffällig.

Die Teilnehmer der Rallye mussten ein Startgeld zahlen und bekamen dafür einige Extras: So zum Beispiel Zimmer in Vier-Sterne-Hotels entlang der Strecke und „ein Team von glamourösen Party-Models“. (dpa/mbr)