Betrug

Junger Mann verkauft Falschgold an Bank für 300.000 Euro

Sollten echt sein: Goldbarren (Symbolfoto).

Sollten echt sein: Goldbarren (Symbolfoto).

Foto: imago stock&people / imago/Ikon Images

Die gefälschten Goldbarren befanden sich in echt wirkenden Verpackungen: In Göttingen ist ein 20-Jähriger wegen Betrugs angeklagt.

Göttingen.  Ein junger Mann aus Göttingen soll einer Bank in seiner Heimatstadt Falschgold für rund 300.000 Euro angedreht haben. Zusammen mit seiner Mutter muss der 20-Jährige sich deshalb vor dem Göttinger Amtsgericht verantworten. Dem jungen Mann werde gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen.

Der 20-Jährige soll der Bank im Jahr 2016 in zehn Fällen gefälschte Goldbarren und -münzen verkauft haben, die er zuvor im Internet günstig erworben habe. Zuvor hatte das „Göttinger Tageblatt“ über den Fall berichtet.

Die Bank hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft lange Zeit keinen Verdacht geschöpft. Die gefälschten Barren sollen sich in täuschend echt aussehenden Verpackungen befunden haben. Erst als schließlich auch die Mutter des 20-Jährigen Falschgold verkaufen wollte, lehnte die Bank ab. Die Frau steht wegen Betrugsversuchs vor Gericht. (dpa)