Rockband

AC/DC arbeitet offenbar an einem neuen Album

Brian Johnson (links) von AC/DC wurde von Fans angeblich vor einem Studio in Kanada gesehen. (Archivfoto)

Brian Johnson (links) von AC/DC wurde von Fans angeblich vor einem Studio in Kanada gesehen. (Archivfoto)

Foto: imago stock&people / imago/ZUMA Press

Ein Foto legt Studioarbeit der Kult-Rocker nahe. Doch AC/DC muss noch einige Probleme lösen.

Berlin.  AC/DC ist eine der bekanntesten und einflussreichsten Rockbands des Planeten. Die Band könnte bald für noch mehr Aufmerksamkeit sorgen: mit einem neuen Studioalbum.

Mehrere Musikmagazine berichten, dass sich Mitglieder der Band im „Warehouse Studio“ in Vancouver, Kanada, eingefunden haben. Als Beweis dafür führt beispielsweise die Website straight.com ein angeblich aktuelles Foto des Studios an. Auf dem Bild sind die langjährigen Band-Mitglieder Brian Johnson (Gesang) und Phil Rudd (Schlagzeug) zu sehen.

Rudd hatte in den vergangenen Jahren mehrfach für Schlagzeilen gesorgt, weil er wegen Drogendelikten vor Gericht stand. Vom Vorwurf des Mordes bzw. Beauftragung eines Mordes war er freigesprochen worden. Rudd hatte jedoch im Jahr 2015 wegen eines Drogendelikts zu acht Monaten Hausarrest verurteilt. Auch deshalb gehörte er längere Zeit nicht zum Line-up der Band.

AC/DC nahm im „Warehouse Studio“ bereits Alben auf

Auch Brian Johnson stand der Band nicht zur Verfügung und wurde durch den Guns-n’-Roses-Sänger Axl Rose ersetzt. Johnsons Abwesenheit hatte allerdings mit gesundheitlichen Problemen zu tun. Ärzte hatten Johnson gewarnt, dass ihm der totale Gehörverlust drohe und er deshalb laute Musik meiden solle – ein Vorhaben, dass sich bei der Teilnahme an AC/DC-Konzerten nicht umsetzen ließ.

Dass die AC/DC-Mitglieder nun nahe des „Warehouse Studios“ gesichtet wurden, dürfte kein Zufall sein. Dort hat die Band bereits ihre drei vergangenen Alben („Stiff Upper Lip“, „Black Ice“, „Rock or Bust“) aufgenommen. Der Studiokomplex gehört dem Musiker Bryan Adams. (ac)