Bergunglück

Deutscher stürzt in Österreich 300 Meter tief und stirbt

Erst nach Wetterbesserung konnte der Mann aus Sachsen mit einem Hubschrauber ins Tal geflogen werden (Symbolbild).

Erst nach Wetterbesserung konnte der Mann aus Sachsen mit einem Hubschrauber ins Tal geflogen werden (Symbolbild).

Foto: Marcus Goebel / dpa

Ein 55-jähriger Deutscher ist beim Bergsteigen in Österreich ums Leben gekommen. Er war ausgerutscht und 300 Meter tief gestürzt.

Prägraten/Leutasch.  Ein 55-jähriger Deutscher ist beim Bergsteigen in Österreich tödlich verunglückt. Der Mann aus dem Wetteraukreis in Hessen war laut Polizeiangaben von Samstag am Freitag in Prägraten bei einer Wanderung am Alpenkönigweg auf einem nassen Steig ausgerutscht.

Er stürzte in dem felsdurchsetzten Gelände in Tirol rund 300 Meter in die Tiefe. Die Begleiter des Mannes setzten sofort einen Notruf ab. Der Notarzt des Rettungshubschraubers konnte nur noch den Tod des 55-Jährigen feststellen.

Weiterer Deutscher stürzt und überlebt

Ein weiterer Unfall beim in den Bergen ereignete sich in Leutasch in Tirol: Ein 71-jähriger Mann aus Sachsen stürzte beim Wandern 40 Meter tief. Er überlebte und kam mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus.

Wie die Polizei am Samstag berichtete, rollte der Mann zunächst über eine steile Wiese und felsiges Gelände und blieb dann in einem Bachbett bewusstlos liegen. Wegen schlechten Wetters sei die Bergung mit dem Hubschrauber zunächst nicht möglich gewesen.

Begleiter verständigten die Bergrettung

Vier Bergretter und zwei Alpinpolizisten stiegen deshalb zu dem 71-Jährigen auf eine Höhe von rund 2000 Meter auf. Später sei es schließlich gelungen, den Verunglückten mit dem Notarzthubschrauber ins Tal zu fliegen.

Der Mann war mit einer deutschen Laufgruppe entlang des Steigs vom Söllerpass talwärts unterwegs. Die drei Begleiter hatten nach dem Unglück die Bergrettung verständigt. Sie wurden nach einer kurzen Wetterbesserung ebenfalls mit dem Hubschrauber in Tal geflogen. (dpa)