New York. Schon jetzt lebt mehr als die Hälfte der Menschheit in städtischen Gebieten. Und die Wanderung vom Land in die Metropolen geht weiter.

Mehr als zwei Drittel der Menschheit dürften nach Schätzung der Vereinten Nationen bis 2050 in städtischen Gegenden leben. Derzeit seien es rund 55 Prozent, teilte die Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten der UN in New York mit.

Bis 2050 werde die Zahl aber den Schätzungen nach um 2,5 Milliarden Menschen auf 68 Prozent steigen. Grund dafür seien vor allem das Bevölkerungswachstum und der Trend, vom Land in die Stadt zu ziehen.

Anstieg von 751 Millionen auf 4,2 Milliarden

Für fast 90 Prozent des Anstiegs werden den UN zufolge Asien und Afrika verantwortlich sein, wo rund 90 Prozent der derzeit in ländlichen Gebieten lebenden Menschen beheimatet sind. Indien, China und Nigeria alleine dürften den Schätzungen nach rund 35 Prozent des prognostizierten Anstiegs ausmachen.

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    Zwischen 1950 und 2018 war die Zahl der Menschen, die in städtischen Gebieten leben, von 751 Millionen auf 4,2 Milliarden gestiegen. (dpa)