Unfall

Reisebus verunglückt auf Weg ins Skigebiet – ein Toter

Bei einem Auffahrunfall ist ein Reisebus schwer beschädigt worden. Ein Mensch kam dabei ums Leben.

Bei einem Auffahrunfall ist ein Reisebus schwer beschädigt worden. Ein Mensch kam dabei ums Leben.

Foto: Frank Rumpenhorst / dpa

In Bayern ist ein voll besetzter Reisebus auf einen Lkw aufgefahren. Der Fahrer kam bei dem Unglück ums Leben.

Weibersbrunn.  Nach dem Reisebusunfall auf der Autobahn bei Weibersbrunn im Landkreis Aschaffenburg hat das belgische Busunternehmen Aufklärung versprochen. Der Busfahrer war bei dem Unglück ums Leben gekommen, 17 Menschen wurden verletzt, drei davon schwer.

„Wir sind noch dabei, Informationen zu sammeln und versuchen, erst die Familien zu benachrichtigen“, sagte Linden Cars laut der flämischen Zeitung „De Morgen“ online am Samstag. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern. Wir werden eine Mitteilung machen, sobald wir alle nötigen Informationen haben.“

Busfahrer soll Situation zu spät erkannt haben

Die Urlauber wollten nach Angaben der Polizei nach Österreich zum Skifahren. Der Bus sei auf dem Weg aus Belgien in einen Wintersportort gewesen, sagte Polizeisprecher Björn Schmitt. Unter den Fahrgästen waren auch Familien mit Kindern. Ob auch Kinder verletzt wurden, war zunächst unklar.

Der Bus war in der Nacht zum Samstag auf einen Lastwagen aufgefahren. Der mit Glas beladene Sattelzug war laut Polizei mit langsamer Geschwindigkeit auf der rechten Fahrspur der Autobahn 3 in Richtung Nürnberg unterwegs. Der Busfahrer soll laut Ermittlern die Situation zu spät erkannt haben.

Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon

Feuerwehr und Rettungskräfte seien mit einem Großaufgebot zur Unglücksstelle geeilt. Auch ein Rettungshubschrauber war in der Luft. Der Rettungsdienst versorgte die leicht- und unverletzten Fahrgäste in einer nahegelegenen Autobahnraststätte. Der Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Die Autobahn in Richtung Nürnberg wurde nach der Bergung des verunglückten Busses gegen 7.45 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben, so ein Sprecher der Polizei. Zuvor waren die Autos nach einer Vollsperrung einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet worden. (dpa)