Umfrage

Jede zweite Frau kann sich Schönheitsoperation vorstellen

Augenlid-Straffung ist beliebt: Ein Schönheitschirurg setzt das Skalpell an einer zuvor markierten Stelle am Lid einer Patientin an.

Augenlid-Straffung ist beliebt: Ein Schönheitschirurg setzt das Skalpell an einer zuvor markierten Stelle am Lid einer Patientin an.

Foto: Jens Schierenbeck / dpa

Hautstraffung, Fettabsaugen, Nasenkorrektur: Schönheitsoperationen sind für immer mehr Frauen vorstellbar. Das zeigt eine Umfrage.

Hamburg.  Jede zweite Frau in Deutschland ist Schönheitsoperationen grundsätzlich nicht abgeneigt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „Gala“. Demnach können sich 51 Prozent der weiblichen Befragten einen operativen Eingriff am eigenen Körper vorstellen. Bei den Männern waren es 29 Prozent.

19 Prozent der Frauen und 13 Prozent der Männer halten es für „prinzipiell vorstellbar“, sich Fett absaugen zu lassen. 21 Prozent der Frauen und acht Prozent der Männer sind einer Augenlidstraffung nicht abgeneigt. Aber: 95 Prozent der Befragten haben noch keinen Eingriff bei sich durchführen lassen.

Jüngere Menschen offener für OP

Unabhängig vom Geschlecht zeigt sich, dass sich eher jüngere Menschen eine Schönheits-OP vorstellen können. So waren 18 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sowie 20 Prozent der 30- bis 44-Jährigen einer Hautstraffung an Bauch, Beinen oder Armen nicht abgeneigt. Von den Leuten, die 60 Jahre oder älter sind, waren es nur 3 Prozent. Mit steigendem Alter scheint die Akzeptanz des eigenen Körpers demnach zu steigen.

Für die Umfrage wurden den 1002 Befragten verschiedene Eingriffe und Verschönerungsmaßnahmen genannt, die man an seinem Körper vornehmen lassen kann. Die Eingriffe, nach denen beispielsweise gefragt wurde, waren Fettabsaugung, Hautstraffung an Bauch, Beinen oder Armen, Facelifting, Haartransplantation und Nasen-Korrektur. (dpa)