Jahreszeit

Am Donnerstag kommt der Frühling – für die Meteorologen

Vom Eise befreit sind Flüsse und Bäche noch lange nicht. Hier die Oder bei Frankfurt.

Vom Eise befreit sind Flüsse und Bäche noch lange nicht. Hier die Oder bei Frankfurt.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Schnee, Eis, Temperaturen im zweistelligen Minusbereich. Der Winter hat Deutschland fest im griff. Doch Donnerstag kommt der Frühling.

Berlin.  Noch friert Deutschland. Doch der Frühling ist schon fast da – zumindest der meteorologische Frühling beginnt am 1. März. Ein Überblick über die verschiedenen Frühlingsanfänge:

• Meteorologisch. Wetterforscher berechnen ihre Klimadaten in ganzen Monaten. Für sie dauert der Frühling vom 1. März bis zum 31. Mai.

• Astronomisch. Weil sich die Erde mit geneigter Achse um die Sonne dreht, wird mal die Nordhalbkugel und mal die Südhalbkugel stärker beschienen. So entstehen die Jahreszeiten. Der auch kalendarisch genannte Frühlingsanfang fällt in Europa auf den 20. März. Dann steht die Sonne genau senkrecht über dem Äquator und wandert nach Norden.

• Phänologisch. Ihren eigenen Frühling zeigt die Pflanzenwelt an. Die Phänologie – griechisch für „Lehre von den Erscheinungen“ – leitet aus den Blütezeiten die einzelnen Frühjahrsphasen ab. Der Vorfrühling etwa beginnt, wenn die Haselsträucher blühen. (dpa)