Demenz

Gänsehaut pur! Mit diesem Werbeclip rührt Saturn zu Tränen

Viral-Hit: Darum ist dieser Saturn-Werbespot so umstritten

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Berlin.  Demenz ist eine furchtbare Krankheit, nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern auch und vor allem für die engen Familienmitglieder. Denn kann sich der Demenzkranke nicht mehr an seine Lieben erinnern, verlieren sie einen Menschen, obwohl er ja eigentlich noch da ist. Genau dieses Thema nimmt das Elektronik-Geschäft Saturn in seinem Werbeclip „Anna“ auf – und rührt damit die Zuschauer zu Tränen.

In dem Clip geht es um eine Frau, die ihren dementen Vater in ein Pflegeheim geben muss. Regelmäßig besucht sie ihm, liest ihm aus Büchern vor, bringt ihm Geschenke mit. Doch der Vater reagiert nicht auf sie, sitzt apathisch daneben und scheint seine Tochter nicht zu erkennen.

Tochter bringt ihrem Vater eine Virtual-Reality-Brille mit

Die Frau weint – hat aber noch eine Idee. Sie bringt ihrem Vater eine Virtual-Reality-Brille mit und zeigt ihm Videos von früher, legt dazu eine seiner alten Schallplatten auf: „Always On My Mind“ von Elvis Presley. Wie passend!

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Was dann passiert, kannst du dir sicher schon denken.

Schau einfach selbst:

„Anna“ ist übrigens nur einer von vier Saturn-Werbeclips, die zu Herzen gehen. Auch der grummelige Nachbar mit weichem Kern in „Schlaflos“, der kleine Junge und sein Vater in „Monster“ oder der romantische Heiratsantrag in „Lichter“ machen es dem Zuschauer warm ums Herz.

Mit der Werbespot-Serie hat Saturn offenbar die Vorweihnachts-Werbezeit eingeleitet. Viele Unternehmen wie Edeka mit seinem einsamen Rentner oderH&M mit einer Zug-Geschichte haben in der Vergangenheit auf emotionale, rührende Spots gesetzt – und damit große Erfolge gefeiert. (jkali)