Halloween

Mutter verwechselt Fremden mit Sohn und bringt ihn ins Bett

Wer Halloween ernst nimmt, ist mit Kostüm kaum wiederzuerkennen. (Symbolbild)

Wer Halloween ernst nimmt, ist mit Kostüm kaum wiederzuerkennen. (Symbolbild)

Foto: MARIO ANZUONI / REUTERS

Eine Britin hat einen fremden Mann im Zimmer ihres Sohnes übernachten lassen. Wegen seines Kostüms hielt sie ihn für ihr Kind.

Kingsley Common.  Dieser Halloween-Schreck kam erst nachträglich: In Großbritannien hat eine Mutter einen Wildfremden in ihrem Haus schlafen lassen, weil sie dachte, er sei ihr Sohn Stewart (30). Schuld an der Verwechslung war das Halloween-Kostüm des jungen Mannes.

Wie Juliet Jarvis auf Facebook schreibt, holte sie ihn gegen 4.30 Uhr in der Frühe ins Haus, sein Gesicht war einem Totenkopf nachempfunden. Juliet brachte den Mann ins Gästezimmer, deckte ihn zu und gab ihm ein Kissen, woraufhin er sich bedankte.

Schlafgast war eigentlich viel zu höflich

„Ich dachte noch, hmm, Stewart klingt sehr höflich“, schrieb Juliet. „Außerdem fand ich es seltsam, dass sein Auto nicht draußen stand und ein bisschen komisch, dass er nachts für ein Schläfchen in meinem Eingangsbereich herumhing.“ Aber was soll’s. Ihr Sohn könne ja am nächsten Morgen erklären, was das alles sollte.

Doch am nächsten Morgen war ihr Sohn gar nicht da. Wie „The Sun“ berichtet, entdeckte Juliets Ehemann Cliff die Verwechslung. Er soll gesagt haben: „Oben ist ein nackter Typ und es ist nicht Stewart.“

Ehepaar gab ihm noch frische Kleidung

Der nackte Typ war Marc Campfield, ein 29-jähriger Autoverkäufer, der nachts zuvor aus einem Club geschmissen wurde, weil er dort betrunken eingeschlafen war. Dem Bericht zufolge hat er am nächsten Morgen noch versucht vorzutäuschen, dass er Stewart kenne. „Die Dame machte ein Foto von mir und schickte es ihm. Da wusste ich, dass ich überführt war.“

Diese Halloween-Kostüme sorgen für den Grusel-Faktor
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Doch statt Marc hochkant hinauszuwerfen, brachten Juliet und Cliff ihm erst einmal frische Klamotten. Anschließend fuhr Cliff den Gast nach Hause. „Ich hätte nicht in ein Haus mit liebevolleren Menschen stolpern können“, sagte Marc. „Sie waren so verständnisvoll.“

Das sagt Stewart zur Verwechslung

Ein wenig anders sieht das ihr echter Sohn Stewart. Der „Sun“ sagte er: „Ich werde ein ernstes Wörtchen mit meiner Mutter reden müssen. Sie kann mich immer noch nicht erkennen – nach all diesen Jahren.“