Züge

Deutsche Bahn hat Technikproblem mit neuen ICE-Zügen

Ein ICE der Deutschen Bahn. Mit den neuen ICE-Zügen gibt es noch Probleme. Einige Waggons vibrieren bei hohem Tempo.

Ein ICE der Deutschen Bahn. Mit den neuen ICE-Zügen gibt es noch Probleme. Einige Waggons vibrieren bei hohem Tempo.

Foto: RALPH ORLOWSKI / REUTERS

Der neue ICE 4 der Bahn ist bislang nur im Testbetrieb unterwegs. Die Züge laufen aber noch nicht einwandfrei. Ein Vibrieren stört.

Berlin.  Die neuen ICE-Züge der Deutschen Bahn fahren noch nicht einwandfrei. Bei den beiden Zügen im Probebetrieb sei ein „hochfrequentes Vibrieren“ festgestellt worden, teilte die Bahn am Mittwoch mit. Eine Lösung für diese Komforteinschränkung sei gefunden, der ab Dezember geplante Regelbetrieb des ICE 4 sei nicht gefährdet.

„Der Spiegel“ hatte berichtet, einzelne Waggons vibrierten ab Tempo 230 auf einigen Streckenabschnitten. Die Bahn und der Hersteller Siemens betonten, man arbeite daran, die Lösung für das Problem weiter zu optimieren. Die Sicherheit sei dadurch nicht gefährdet.

Größter Auftrag in der Geschichte der Bahn

Der ICE 4 soll künftig das Rückgrat des Fernverkehrs bilden. Bestellt sind zunächst 130 Züge beim Generalunternehmer Siemens und seinem Lieferanten Bombardier. Mit 5,3 Milliarden Euro ist es der größte Auftrag in der Geschichte der Bahn. Seit Ende 2016 fahren zwei Züge zu Testzwecken durch Deutschland. Der Hochgeschwindigkeitszug fährt bis zu 250 Stundenkilometer. (dpa/jei)