Erfindung

Junge entwickelt Rettungsgerät für Kinder in zu heißen Autos

Damit Kinder im Auto nicht überhitzen, hat ein Junge ein Gerät erfunden, das Leben retten soll.

Damit Kinder im Auto nicht überhitzen, hat ein Junge ein Gerät erfunden, das Leben retten soll.

Foto: imago stock&people

Hunderte Kinder sind in den vergangenen 20 Jahren in überhitzten Autos gestorben. Ein Gerät eines zehnjährigen Jungen soll das ändern.

Texas.  Ein zehnjähriger Junge aus Texas hat ein Gerät entwickelt, das die Leben von Kleinkindern retten soll, die versehentlich in heißen Autos vergessen wurden. Das berichtet die New York Post. In den vergangenen 20 Jahren sind in den USA mindestens 712 Kinder in solchen Situationen gestorben.

Der Schüler Bishop Curry hat ein Gerät gebaut, das am Kindersitz befestigt wird und kalte Luft ausstößt, wenn es zu heiß im Auto wird. Zudem verständigt die handflächengroße Box die Eltern und den Notruf, wenn die Bedingungen unerträglich werden.

Eine Erfindung, die viele Leben retten könnte

Der junge Erfinder hat bereits ein Patent auf seine Entwicklung angefordert, das noch dieses Jahr bewilligt werden soll. Die Idee für die Erfindung hatte Curry, als in seiner Straße ein Baby in einem überhitzten Auto gestorben ist. Der Schüler sah eine entsprechende Meldung in den Nachrichten und begann daraufhin, sich den Kopf über eine mögliche Lösung zu zerbrechen.

Seine Erfindung nennt der Schüler „Oasis“. Laut eigenen Angaben hat er auch schon Firmen bei der Hand, die sich bereiterklären würden, das Gerät in Serie zu produzieren.

Vorläufiges Patent gibt es bereits

Durch eine Crowdfunding-Kampagne haben Curry und seine Familie bereits 20.000 US-Dollar gesammelt, um die weitere Entwicklung zu finanzieren. Ein Modell aus dem 3D-Drucker ist bereits fertig. Mit dem gesammelten Geld sollen funktionierende Prototypen hergestellt werden. Ein vorläufiges Patent gibt es ebenfalls schon. Gegenüber dem US-Sender NBC sagte der junge Erfinder, dass es sein Traum wäre, viele Erfindungen zu ersinnen, um viele Leben zu retten.

Dieser Text ist zuerst auf futurezone.de erschienen – Das neue Tech-News-Portal der Funke Mediengruppe.