Unfall

Mann bei illegalem Autorennen getötet – Fall ist geklärt

Ein Polizeibeamter untersucht am Samstag das Autowrack an der Unfallstelle in Mönchengladbach. Ein Fußgänger war hier am Vortag bei einem illegalen Autorennen getötet worden.

Ein Polizeibeamter untersucht am Samstag das Autowrack an der Unfallstelle in Mönchengladbach. Ein Fußgänger war hier am Vortag bei einem illegalen Autorennen getötet worden.

Foto: Stephan Schellhammer / dpa

Bei einem illegalen Autorennen zweier Männer ist in Mönchengladbach ein Fußgänger getötet worden. Die Polizei fasste den zweiten Raser.

Mönchengladbach.  Nach einem illegalen Autorennen mit einem Toten im nordrhein-westfälischen Mönchengladbach vom Samstag hat die Polizei den zweiten mutmaßlichen Raser ermittelt. „Der Fall ist geklärt“, sagte eine Polizeisprecherin am Montagmorgen. Der gesuchte weitere Unfallbeteiligte sei ermittelt worden.

Nähere Informationen sollen erst im Laufe des Tages in einer gemeinsamen Presseerklärung der Polizei und Staatsanwaltschaft bekannt gegeben werden. Mehrere Medien berichteten von den Fortschritten bei den Ermittlungen.

38-Jähriger Fußgänger starb

Der gesuchte zweite Fahrer hatte sich gemeinsam mit einem 28-Jährigen in der Nacht zum Samstag ein illegales Autorennen geliefert. Dabei war ein 38 Jahre alter Fußgänger von einem der Fahrzeuge erfasst und tödlich verletzt worden. Er starb noch an der Unfallstelle. Der 28-Jährige wurde vorläufig festgenommen, kam aber nach wenigen Stunden wieder auf freien Fuß. Der andere Fahrer raste davon.

In der Vergangenheit hat es in Deutschland immer wieder schwere Unfälle bei illegalen Autorennen gegeben. An diesem Montag beginnt in Saarlouis im Saarland der Prozess um ein mutmaßliches illegales Rennen, bei dem eine 14-Jährige ums Leben gekommen war. (dpa)