Kopfschutz

Diese Fahrradhelme schnitten im ADAC-Test am besten ab

Der Helm Activ 2 vom Hersteller Casco überzeugte im Test und wurde Sieger.

Der Helm Activ 2 vom Hersteller Casco überzeugte im Test und wurde Sieger.

Foto: Casco

Pünktlich zum Beginn der Fahrradsaison hat der ADAC Helme unter die Lupe genommen. Dabei fiel auf: Teuer muss nicht immer gut sein.

München.  Gemeinsam mit der Stiftung Warentest hat der ADAC die Qualität von 15 Fahrradhelmen genauer untersucht. Dabei hätten vor allem die günstigeren Helme überzeugt – die teureren Modelle enttäuschten dagegen, heißt es in einer ADAC-Mitteilung.

Neben dem Unfallschutz, der Handhabung und dem Komfort wurden bei allen Helmen auch die Hitzebeständigkeit sowie die Schadstoffbelastung geprüft.

Günstige Helme liegen vorne

Testsieger wurde das 80 Euro teure Modell Activ 2 vom Hersteller Casco, das mit einem „gut“ (1,7) bewertet wurde. Dahinter folgten das ebenfalls für „gut“ befundene Modell Pacer von Cratoni, das bereits für 60 Euro zu haben ist.

Auf dem dritten Platz landete der Beam-MIPS von Lazer (Note 2,1) für 55 Euro. Die Preisspanne der getesteten Helme lag zwischen 30 und 140 Euro.

Kein Helm mit Schadstoffen belastet

Enttäuschend fielen dagegen die Modelle über 100 Euro auf. Der Bell-Annex MIPS erreicht als teuerster Helm im Test (140 Euro) gerade noch das Gesamturteil „gut“ (2,5). Besonders der Overade Plixi für 85 Euro fiel den Testern ins Auge: Zwar sei er durch einen besonderen Klappmechanismus platzsparend zusammenzuklappen. Beim Unfallschutz und in der Handhabung habe er jedoch so gravierende Schwächen, dass er mit der Note „ausreichend“(3,9) den letzten Platz belegt.

Der ADAC und Stiftung Warentest nahmen darüber hinaus auch die Schadstoffbelastung unter die Lupe. Ergebnis: Bei keinem Helm wurden erhöhte Werte festgestellt.

Darauf sollten Fahrradfahrer beim Helmkauf achten

Zudem informiert der Automobilclub über die Anforderungen, die ein Helm haben sollte, um sicher durch den Straßenverkehr zu kommen. Er soll mit Reflektoren ausgerüstet sein und ein Rücklicht integriert haben. Am besten eignet sich ein Helm in heller, auffallender Farbe. Positiver Nebeneffekt: Bei starker Sonneneinstrahlung heizt er sich nicht so schnell auf.

Wer vorhat, sich einen Helm anzuschaffen, sollte ihn vor dem Kauf für einige Minuten getragen haben. Damit kann dem ADAC zufolge überprüft werden, ob das gewählte Modell auch für die jeweilige Kopfform geeignet ist. (bekö)