Unfall

Autofahrer rast auf Mallorca in Menschengruppe

Ein Auto ist in Palma de Mallorca mit hoher Geschwindigkeit in eine Fußgängerzone gefahren (Symbolbild).

Ein Auto ist in Palma de Mallorca mit hoher Geschwindigkeit in eine Fußgängerzone gefahren (Symbolbild).

Foto: imago stock&people / imago/UIG

In Palmas Innenstadt ist ein Autofahrer auf eine Fußgängerpromenade gefahren. Mehrere Menschen wurden schwer verletzt.

Palma de Mallorca.  Ein Autofahrer ist am Samstagmorgen in Palma de Mallorca mit einem Pkw an einer Hauptverkehrsstraße auf eine breite Fußgängerpromenade gefahren. Dabei wurden am Unfallort in der bereits belebten Innenstadt mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt, die auf einen Bus warteten. Das bestätigte ein Sprecher der Policía Nacional in Palma der Zeitung „Heilbronner Stimme“.

Die Polizei sprach von panikartigen Zuständen am Unglücksort und löste einen Großeinsatz aus. Zurzeit spreche jedoch „einiges dafür, dass es sich um einen Unfall und nicht um einen Terrorakt handelt“, sagte der Polizeioffizier der „Heilbronner Stimme“.

Fahrer soll Kontrolle über Wagen verloren haben

Der 20-jährige Fahrer, bei dem es sich um einen Fahranfänger handeln soll, wurde festgenommen. Der Mann habe ausgesagt, dass er zu schnell gefahren sei und die Kontrolle über den Wagen verloren habe. Eine Mauer brachte das Auto zum Stehen.

Tatsächlich sei am Unglücksort eine Kurve, erklärte die Polizei. Demnach könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Fahrer in der Kurve zu schnell fuhr und dabei die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Die Unfallstelle an der Avenida Alejandro Rosselló befindet sich unweit der zentralen Plaza España.

Angst vor Attentaten mithilfe von Fahrzeugen steigt

Bürger und Sicherheitsbehörden sind nach mehreren Anschlägen mithilfe von Autos oder Lastwagen hinsichtlich solcher Vorfälle sensibilisiert. Erst vor gut einer Woche war ein Attentäter mit einem Lkw in eine Menschenmenge in Stockholm gerast. Vier Personen kamen dabei zu Tode. Ein Usbeke hatte die Tat gestanden. (nsa)

Festgenommener Usbeke gesteht Lkw-Anschlag von Stockholm
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