Entziehungskur

Polizei findet drogenabhängige Dschungelpython in Meth-Labor

Die offensichtlich drogenabhängige Python wurde von den australischen Behörden in ein sechswöchiges Entziehungsprogramm gesteckt.

Die offensichtlich drogenabhängige Python wurde von den australischen Behörden in ein sechswöchiges Entziehungsprogramm gesteckt.

Foto: - / dpa

Schlangen an sich finden viele schon gefährlich genug. Aber eine Python auf Meth? Damit hatten jetzt die australischen Behörden zu tun.

Sydney.  In Australien hat die Polizei eine Dschungelpython in Entziehungskur geschickt. Die zwei Meter lange Schlange war nach Behördenangaben vom Dienstag bei einer Razzia in der Nähe von Sydney in einem Drogenlabor entdeckt worden.

Offenbar hatte die Python Spuren der Designerdroge Chrystal Meth, das dort in größeren Mengen hergestellt wurde, über ihre Haut in den Körper aufgenommen. Die Schlange irrte herum und verhielt sich auch aggressiv.

Sechswöchiges Entziehungsprogramm angeordnet

Die offensichtlich drogenabhängige Python wurde daraufhin in ein sechswöchiges Entziehungsprogramm gesteckt. Dort erholte sie sich. „Es braucht einfach Zeit, bis die Drogen aus dem Körper der Schlange wieder draußen sind“, sagte der Leiter der zuständigen Einrichtung, Ian Mitchell. „Aber durch unsere Hilfe ist es gelungen, sie wieder zu beruhigen und zu einem normalen Ernährungsrhythmus zurückzubringen.“

Was nun aus der Schlange wird, ist noch nicht endgültig entschieden. Möglicherweise wird sie in die Natur ausgesetzt, vielleicht aber auch in eineTierheim oder zu einem neuen Besitzer gebracht. (dpa)