Unglück

Bergsteiger sterben durch Lawinen in Österreich und Italien

Helfer stehen an der Unglücksstelle im Bereich des Jochgrubenkopfs bei Schmirn, Österreich, nachdem hier eine Lawine abgegangen war.

Helfer stehen an der Unglücksstelle im Bereich des Jochgrubenkopfs bei Schmirn, Österreich, nachdem hier eine Lawine abgegangen war.

Foto: Zeitungsfoto.At / dpa

In Norditalien und Tirol sind mehrere Bergsteiger von Lawinen überrascht worden. Vier Menschen konnten nicht lebend gerettet werden.

Sondrio/St. Anton.  Zwei Lawinen haben am Freitag in Österreich und Italien vier Menschen in den Tod gerissen. In Norditalien starben zwei Skibergsteiger bei einem Lawinenabgang nahe der Schweizer Grenze, eine weitere Person habe das Unglück überlebt, teilte die Bergrettung auf Twitter mit.

In Tirol wurden zwei Alpinisten in St. Anton am Arlberg von einer Lawine erfasst und verschüttet, wie die Polizei mitteilte. Drei weitere Alpinisten sollen in der Nähe gewesen und unverletzt geblieben sein. Ob die fünf Sportler gemeinsam unterwegs waren, war zunächst unklar.

Bereits mehrere Lawinen-Opfer in den vergangenen Wochen

In Italien war laut Feuerwehr ein Rettungshubschrauber am Berg Piz Scerscen im Einsatz, über dessen Gipfel die Grenze des Schweizer Kantons Graubünden und der italienischen Provinz Sondrio verläuft.

In den vergangenen Wochen sind in den italienischen Alpen bereits mehrere Menschen bei Lawinenabgängen ums Leben gekommen. Zuletzt starb ein französischer Skifahrer im Aostatal. (dpa)