Naturschutz

Internationaler Tag des Eisbären erinnert an Bedrohung

Das 14 Woche alte Eisbär-Mädchen Q erkundet mit seiner Mutter Giovanna die Tundra-Anlage im Tierpark Hellabrunn in München.

Das 14 Woche alte Eisbär-Mädchen Q erkundet mit seiner Mutter Giovanna die Tundra-Anlage im Tierpark Hellabrunn in München.

Foto: imago stock&people / imago/Sven Simon

Seit 2004 erinnert der internationale Tag des Eisbären an die vom Klimawandel bedrohte Tierart. Eine gute Gelegenheit für schöne Fotos.

Berlin.  Eisbären leiden besonders unter dem Klimawandel, ihr Lebensraum schmilzt ihnen buchstäblich davon. Um auf das Schicksal der Tiere aufmerksam zu machen, haben US-Zoos 2004 den 27. Februar zum internationalen Tag des Eisbären erklärt.

Schätzungen zufolge gibt es derzeit noch zwischen 22.000 und 31.000 Eisbären in freier Wildbahn. Die Weltnaturschutzunion IUCN fürchtet allerdings, dass die Population in Folge der Packeisschmelze am Nordpol in den kommenden 45 Jahren um 30 Prozent schrumpfen wird. Umso mehr freuen sich Tierschützer über Eisbären-Nachwuchs in Zoos wie zum Beispiel Fritz im Berliner Tierpark. (küp)