Missgeschick

Tunnel für Bankraub in Chile verfehlt den Tresorraum

Der Eingang des Tunnels, der den Tresorraum um ungefähr drei Meter verfehlte.

Der Eingang des Tunnels, der den Tresorraum um ungefähr drei Meter verfehlte.

Foto: AgenciaUno / dpa

Im chilenischen Viña del Mar gruben potenzielle Bankräuber einen Tunnel, um in den Tresorraum zu gelangen. Sie landeten woanders.

Santiago de Chile.  In einem Bankgebäude in der chilenischen Küstenstadt Viña del Mar ist ein mehr als 25 Meter langer Tunnel entdeckt worden. Er wurde vermutlich gegraben, um einen Bankraub zu begehen. Dazu kam es jedoch nicht, weil der Tunnel mutmaßlich aufgrund eines Rechenfehlers nicht im Tresorraum der Bank, sondern in der drei Meter entfernten Küche endete.

Eine Wache fand den Tunnel am Mittwoch in den Toiletten eines leerstehenden Nebengebäudes der Bank. Er ist zwei Meter breit und mehr als 25 Meter lang. Im Inneren des Tunnels wurden Werkzeuge und DNA-Spuren gefunden. Die Polizei ermittelt noch, wer die Verantwortlichen sind. (dpa)